Neues Dorf-Magazin "Rosenbladl" vorgestellt
Begeisterung als Trumpfkarte

Lob und Dank standen im Mittelpunkt bei der Vorstellung der ersten Rosenbladl-Ausgabe im Schulmuseum mit (von links) Bürgermeister Michael Göth, Martin Franitza, Christian Weiß und Sepp Lösch. Bilder: Royer (2)
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
29.11.2016
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"Ich habe Dir nie ein Rosenbladl versprochen", könnte man in Abwandlung eines bekannten Popsongs zwar anstimmen, aber man würde sicher Lügen gestraft, denn das Werk lobt jetzt seine Meister. Pünktlich zur 4. Rosenberger Weihnacht flattert die erste Ausgabe des Rosenberger Dorfmagazins aus den Druckerpressen. Und die kann sich wirklich sehen lassen!

Wie es oft so ist, entstand die Idee dazu am Wirtshaustisch - und nach halbjähriger Sammel-, Recherche- und Fotoarbeit konnte sich ein handverlesener Kreis vor wenigen Tagen an historischer Stätte im Schulmuseum von der beachtlichen Qualität des künftig vierteljährlich erscheinenden Magazins überzeugen. Und eines vorneweg: Über 64 Seiten zeigt sich - fernab von Überheblichkeit - gesunder und ehrlich gemeinter Lokalpatriotismus als roter Faden.

Portion Herzblut


Sepp Lösch richtete als einer der Sprecher der IG Freunde Rosenbergs gleich den Blick auf Heidi und Martin Franitza, die wohl getrost als Eltern des jüngsten Rosenberger Kindls bezeichnet werden dürfen. Mit viel Engagement und einer großen Portion Herzblut schufen sie in vielen Arbeitsstunden das grundsolide Fundament für diese neue Kommunikationsplattform.

Wie Martin Franitza bei der Vorstellung erläuterte, werden sich im neuen Blatt geschichtliche Rückblicke, zeitgemäße Reportagen und moderne Berichterstattung die Hand geben. "Begeisterung für diese Idee sehen wir als wichtigstes Kapital. Wir wollten etwas Hochwertiges mit Identifikationscharakter und Lokalpatriotismus schaffen", merkt der Macher an. Aber das neue Werk wird sich künftig nicht ausschließlich auf Rosenberg beschränken. Vielmehr sei daran gedacht, den Blick auch über den Tellerrand hinaus zu richten. Alle Geschichten, die in irgendeiner Form einen Bezug zum Stadtteil Rosenberg haben, würden grundsätzlich als interessant erachtet, egal ob sie aus dem Landkreis oder der weiteren Region stammen.

Durch die höhere Wertigkeit mit vielen professionellen Bildern, erklärt sich der Preis von 4,70 Euro pro Ausgabe. "Wir hoffen deshalb, dass damit die Aufmerksamkeit steigt und sich die Leser so mehr Zeit für das Studium der 64 Seiten nehmen. Außerdem wurden die Bürger schon in der Entstehungsphase mit eingebunden, weshalb auch vieles enthalten, ist, was sich die Leute wünschten." Weil man sich dem Leser verpflichtet fühle, seien Fremdbeiträge ausdrücklich erwünscht. Die erste Auflage gab Martin Franitza mit 3500 Exemplaren an. Hier könne man aber variieren.

Bürgermeister Michael Göth lobte die Macher und freute sich, dass mit dem Rosenbladl alles in den Fokus rückt, was in und um Rosenberg von Interesse ist. "Die enge Verbundenheit mit der Heimat wird durch die Beiträge, wie etwa zum Thema Hochofen, hautnah spürbar. (Zum Thema)
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