Oboistin Juste Gelgotaite aus Litauen konzertiert am 5. Juni mit Stephanie Spörl
Stille Freude eines zarten Wesens

Sie gilt als Ausnahme-Könnerin: Juste Gelgotaite. Bild: hfz
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
01.06.2016
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"Naive Anmut, unberührte Unschuld, stille Freude wie Schmerz eines zarten Wesens, all dies mag die Oboe im Kantabile aufs glücklichste wiederzugeben": So schwärmerisch beschrieb Hector Berlioz in seiner berühmten Instrumentationslehre den Geist und die Wärme, die das Holzblasinstrument Oboe verströmt. Passend zur nahenden Sommerzeit wird dieses Instrument bei einem Konzert für Oboe, Sopran und Orgel in der Christuskirche am Sonntag, 5. Juni, um 19 Uhr erklingen.

Als Oboistin wurde die renommierte Instrumentalistin Juste Gelgotaite aus Vilnius gewonnen. Sie gilt als eine der besten Oboistinnen der baltischen Länder.

Gelgotaite hatte an der Musikakademie Litauens und - nach dem erfolgreichen Magisterabschluss - am Conservatoire Lyon und in Paris studiert. Bereits in dieser Zeit war ihr die Stelle als 1. Oboistin im litauischen nationalen Symphonieorchester angeboten worden. Mit Stephanie Spörl aus Forchheim wirkt beim Konzert in der Christuskirche eine Sopranistin mit, die sich auf die barocke Singkultur spezialisiert hat. Dekanatskantor Gerd Hennecke begleitet die beiden Künstlerinnen auf der großen Schmid-Weigle-Orgel.

Die Musiker präsentieren ein festliches Barockprogramm mit Werken von Johann Sebastian und Carl Phillipp Emanuel Bach, Georg Philip Telemann sowie Allesandro Marcello. Karten für das Konzert gibt es ab sofort bei NT-Ticket, dem Onlineportal des Medienhauses Der neue Tag.
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