Prinz tot, Fasching aus
Trauer und Tränen bei den Narren

Im Sarg trugen die Trauernden den Prinzen durch den Saal des Capitols - es ist vorbei mit der Faschingsherrlichkeit, vorerst. Bild: bmr
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
11.02.2016
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"Vom Schmerz überwältigt, vom Alkohol gebocksbeutelt, stehen wir am Sarg unseres verstorbenen Regenten. In der Blüte des Alkoholismus feige gemeuchelt von einem hinterhältigen Mörder namens Aschermittwoch." Traurig für die Knappnesia, aber wahr, der Fasching ist vorbei, am Dienstag um Mitternacht wurde er begraben.

Bevor es jedoch soweit kam, lieferte die Faschingsgesellschaft noch einmal ein Programm der Spitzenklasse zum traditionellen Kehraus im Capitol: Start in einen wunderschönen Abend, an dem noch einmal kräftig getanzt wurde. Die Musik dazu lieferte "Let's dance" aus Schwandorf. Es hätte ewig so weitergehen können, doch kurz vor Mitternacht endete die Gelassenheit abrupt: Hinterrücks wurde der Prinz vor aller Augen unehrenvoll mitten auf der Tanzfläche erschossen.

Groß war die Trauer, kaum einer konnte seine Tränen zurückhalten. Knappnesia-Präsident Christian Kellner hielt eine Trauerrede, die den Dahingeschiedenen nochmal einmal gebührend ins Licht rückte. Es war gerade mal 13 Wochen her, als seine Regentschaft begann, und damals munkelten schon viele, dass der dieses schwere Amt möglicherweise nicht überleben würde.

Das Ende der schönsten Jahreszeit bedeutet für die Knappnesia zum einen weniger Stress, die Auftritte während der närrischen Zeit haben bei den Teilnehmern natürlich auch ihre Spuren hinterlassen. Man sieht das Finale also mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Noch auf dem Nachhauseweg wurde jedoch schon für die nächste Saison geplant - es dauert ja nicht mehr lange bis zu den ersten Proben im August, und dann ist der 11.11. ja auch nicht mehr allzu weit.
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