Punkrock-Spring-Break im Jugendzentrum Hängematte
Nicht nur laut und durchtrieben

Klassischen Oldschool-Punk brachten Grape aus Landshut mit. Bild: hfz
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
25.05.2016
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Ein Mann mit Gitarre und Mikrofon steht allein auf der Bühne: Das klingt nach einem Chanson-Abend. Wer das glaubt, liegt in diesem Fall falsch.

Für einen ordentlichen Punkrock-Spring-Break sorgten am vergangenen Freitag Harry Gump, Grape und The Zeptars im Jugendzentrum Hängematte.

Als Singer-Songwriter stand Harry Gump mit seiner Gitarre und dem Mikrofon alleine auf der Bühne. Der Münchener sang von Freundschaft und Musik, thematisierte gesellschaftspolitische Missstände und appellierte an Verstand und Menschlichkeit in Zeiten rassistischer und nationalistischer Umtriebe. Mit dem Titel "A voice in my head" überzeugte er akustisch, dass Punkrock nicht nur laut und durchtrieben sein muss, sondern auch gefühlvoll und mit viel Herz gelebt wird.

Grape aus Landshut machten während ihrer Punkrock-Mädchen-Tour Halt in Sulzbach-Rosenberg und schleuderten klassischen Oldschool-Punk über die Bühne. Ganz nach dem Motto und dem Titel ihres neuen Albums "Roll or Die!" sorgten die vier Kerle für gute Laune und kräftige Tanzeinlagen beim Publikum. Sie rockten die Hängematte mit ausschließlich eigens komponierten Songs, die ankamen.

Mit der angeheizten Stimmung im Saal legten sich auch The Zeptars voll ins Zeug und überzeugten mit melodischem Skate-Punk. Dazu sangen sie eigene Texte sowohl in deutscher als auch englischer Sprache. Aber auch Songs von Rockidolen wie ZSK oder Authority Zero wurden gespielt. Ganz legendär wurde das Konzert mit der Bro Hymn von Pennywise abgerundet. In den Refrain stiegen die rund 50 Besucher mit ein.
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