Regionale Vertreter der Deutschen Rheuma-Liga tagen
"Experten der eigenen Krankheit"

Mitglieder des Landesverbandes der Deutschen Rheuma-Liga informierten die Vertreter aus den Arbeitsgemeinschaften der Region. Von links: Stellvertretende Geschäftsführerin Claudia Zeiler, Peer Hilmer von der Arge Nürnberg, Geschäftsführerin Ursula Fratermann und Helen Werner, Vorsitzende der örtlichen Rheuma-Liga. Bild: hka
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
22.03.2016
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Zu Experten der eigenen Krankheit machen will die Deutsche Rheuma-Liga ihre 300 000 Mitglieder. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, treffen sich die Arbeitsgemeinschaften, die in den Landesverbänden zusammengeschlossen sind, einmal im Jahr. Die Vertreter aus der Oberpfalz tagten bereits zum dritten Mal im Landkreis-Kultur-Zentrum in Sulzbach-Rosenberg.

Die Vertreter der Oberpfälzer Arbeitsgemeinschaften reisten aus verschiedenen Städten der Region zum Regionaltreffen an, das von der Chefin der Sulzbach-Rosenberger Rheuma-Liga, Helen Werner, ausgerichtet wurde. "Sie dienen dem Erfahrungsaustausch der ehrenamtlichen Mitarbeiter, der Information und der Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten", betonte Werner bei ihrer Begrüßung.

Von der Geschäftsführerin des Landesverbandes Bayern, Ursula Fratermann, ihrer Stellvertreterin Claudia Zeiler und Peer Hilmer, dem Vizepräsidenten der Deutschen Rheuma-Liga, erfuhren die Teilnehmer von neuen Projekten und Vorhaben, aber auch Hindernissen in der praktischen Arbeit vor Ort. Der Landesverband feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen - entsprechend werde der runde Geburtstag auch gefeiert.

Fratermann gab ihr altersbedingtes Ausscheiden aus dem Landesverband bekannt. Sie übergibt ihr Amt ihrer Stellvertreterin Claudia Zeiler. Viel Zeit wurde bei dem Treffen dem Erfahrungsaustausch, dem Kennenlernen und der Diskussion eingeräumt. Ursula Fratermann bezeichnete die Rheuma-Liga als größte Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich in Deutschland und zugleich als die Interessenvertretung für Patienten. "Sie sollen zu Experten ihrer Krankheit werden", legte sie den Teilnehmern ans Herz, denn nur der Betroffene könne wissen und entscheiden, was für ihn und seine Versorgung am besten ist. Die Aufgabe der Rheuma-Liga sei es, so die Geschäftsführerin des Landesverbandes Bayern, in den Gremien mit Entscheidungsträgern zu sprechen und im Verband Vorschläge und Stellungnahmen abzugeben.
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