Rosenberger Bauernbühne spielt „Männer haben’s auch nicht leicht“
Eigenen Bruder in den Wahnsinn geputzt

Kultur
Sulzbach-Rosenberg
15.03.2016
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Die Rosenberger Bauernbühne öffnet wieder den Bühnenvorhang zu vier Theater-Aufführungen. Das neue Stück "Männer haben's auch nicht leicht" wird am 1. und 2. sowie am 8. und 9. April jeweils um 19.30 Uhr im Saal des Kettelerhauses in Rosenberg präsentiert.

Beim aktuellen Schwank für fünf Damen und fünf Herren handelt es sich um einen Dreiakter aus der Feder der bewährten Stückeschreiberin Regina Rösch, bei dem Automechaniker Rudolf Struppe im Mittelpunkt steht. An ihm ist der Kelch des Ehelebens mit all seinen schrecklichen Begleiterscheinungen bisher vorbeigegangen.

Frei von Zwängen


Eigentlich könnte er ganz entspannt und frei von allen Zwängen leben, wäre da nicht seine Schwester Apollonia, die Rudolf vor allen Feiertagen regelmäßig heimsucht, um seine heruntergekommene, verlotterte Wohnung durch eine "Putz- und Säuberungsorgie" wieder auf Vordermann zu bringen. Unterstützt von den Ehefrauen der Freunde und der Nachbarin Irene, vernichtet sie in dieser Zeit unter Einsatz sämtlicher bekannter Putz- und Reinigungsmittel systematisch jedes Staubkorn und jede noch so winzige Bazille.

Stadtwurst gestrichen


Das wäre zu ertragen, denn spätestens eine Woche nach dem Abzug seiner putzwütigen Schwester hat Rudolf seine alte "Ordnung" wieder hergestellt, doch in diesem Jahr ist alles anders. Getrieben von der Sorge um ihren verwahrlosten Bruder, dessen Cholesterinwerte unter aller Kanone sind, macht Apollonia selbst vor Rudolf nicht halt. Seine geliebte Stadtwurst und das tägliche Bier werden gestrichen und gnadenlos durch Tofuwürstchen, Müsli und Kräutertee ersetzt. Rudolf ist dem Wahnsinn nahe.

Als Apollonia beschließt, bis zum traditionellen Heimatfest volle neun Wochen bei Rudolf zu wohnen und überlegt, entweder ganz zu ihm zu ziehen oder ihn endlich unter die Haube zu bringen, beginnt für Rudolf der nackte Kampf ums Überleben.

Unterstützt von Vinzenz, einem zugezogenen Trachtenmoden-Händler, und dem "Frauenversteher" Gustav, beginnen Rudolfs Freunde Schorsch und Willi mitten in den ohnehin schon schwierigen Vorbereitungen für das große Heimatfest einen Plan zur Rettung ihres Freundes zu schmieden. Doch auch die Frauen des Ortes sind nicht untätig, sieht man doch eine letzte Chance einen weiblichen Restposten vor dem grausamen Ende als vertrocknete Jungfer zu bewahren.

Karten-Reservierungen: Täglich ab 10 Uhr unter 09661/75 58 bei Familie Schütz. Abholung der bis jetzt vorbestellten Karten zum Preis von je sechs Euro ist am Mittwoch, 16. März, um 19 Uhr in der Gaststube des Kettelerhauses möglich.
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