Tschechischer Bergarbeiterchor zu Gast
Gemeinsamkeit mit Kladno

Bürgermeister Michael Göth empfing den Chor aus dem tschechischen Kladno im Rathaus. Bild: mbs
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
13.06.2016
41
0

Tschechiens wohl bester Laienchor "Hornický Pevecký Sbor" stammt aus Kladno, 25 km südwestlich von Prag. Die Formation war nun in der Herzogstadt zu Gast. Initiiert wurde der Besuch von Werner Klemp, der früher in der Maxhütte gearbeitet hatte. Nach deren Ende war er in der tschechischen Bergbaumetropole als Ingenieur beschäftigt.

Dort trat Klemp auch in den renommierten Bergmannschor ein. Den Kontakt hielt er fernerhin nach seiner Rückkehr in die Oberpfälzer Heimat. Nun war es ihm gelungen, den Chor für ein Konzert in Sulzbach-Rosenberg zu gewinnen.

Auch Bürgermeister Michael Göth, der ein profunder Kenner der Geschichte seiner Heimat ist und die Verbindungen zum Nachbarn Tschechien bestens kennt (Stichwort Kaiser Karl IV.), ließ es sich nicht nehmen, die Chormitglieder im Rathaussaal zu empfangen und die Chronik der Herzogstadt vorzustellen. 1000 Jahre Geschichte, beginnend mit den Sulzbacher Grafen, von denen die Stadt das Wappen übernahm: sechs weiße Lilien auf rotem Grund. Beide Städte haben viel Gemeinsames. So bestehen viele Verbindungen zu Prag und auch in Tschechien feiert man in diesem Jahr den 700. Geburtstag des wohl bedeutendsten Kaisers des Mittelalters, der oft in Sulzbach weilte.

Dazu komme, so Göth, selbstverständlich die Bergmannstradition beider Städte. Kladno war auch das Zentrum der Industrialisierung Böhmens. Als Dank für die freundliche Aufnahme gab es ein Buchpräsent und dazu ein spontanes Ständchen, nämlich ein tschechisches Bergmannslied, für den Bürgermeister. Der Höhepunkt des Besuches war dann am Abend das geistliche Konzert in der Christus-Kirche (Bericht folgt).
Weitere Beiträge zu den Themen: Kladno (2)Bergmannschor (2)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.