Zum Wettbewerb "Jugend musiziert"
24 Aspiranten der Städtischen Sing- und Musikschule

Annette Knab (rechts) und Janika Sebald (links) eröffneten das erste "Jugend musiziert"-Probenkonzert mit Francis Poulencs Meistersonate. Bilder: aks (2)
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
26.01.2016
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Mut und Geduld braucht, wer seinen Hut in den "Jugend musiziert"-Ring wirft. Ersteres haben zwölf der insgesamt 24 Aspiranten der Städtischen Sing- und Musikschule (SMS) bei der ersten Generalprobe vor Publikum schon bewiesen. Letzteres brauchen sie in den verbleibenden Tagen bis zum Regionalausscheid, der am nächsten Samstag über die Bühne geht.

Angesichts dessen, was diese "Bühne frei"-Ausgabe offenbarte, liegen die hoffnungsfrohen Erwartungen deutlich vor etwaigen Grübeleien über das musikalische Abenteuer. SMS-Leiter Steffen Weber, der mit besonderer Aufmerksamkeit fürs Detail durch das Probenkonzert führte, sah es ähnlich: "Das lässt hoffen".

Aufhorchen ließen schon zu Beginn Querflötistin Annette Knab und Klavierpartnerin Janika Sebald, die Francis Poulencs Meister-Sonate in all ihren implizierten Gemütslagen gerecht wurden. Sebastian Schürfeld (Querflöte) und Jakob Krusche (Klavier) beschritten ähnlich erfolgreich den Weg der Anmut einer "Fantasie" aus der Feder Gabriel Faurés.

Drei Geigen-Talente


Für die Kategorie "Streichinstrumente" öffnet SMS-Pädagoge Richard Hubert sein Schatzkästlein: Mit Teresa Kederer, Klara Vogel und Katrina Heckmann hütet er drei Geigen-Talente, deren Darbietung des jeweiligen kompletten Wettbewerbsbeitrags mehr als nur staunen ließ.

Rhythmus pur ist das Ding von Tim Deichler, Vincent Paulus, Moritz Habermehl und Ben Hartmann. Mit kleinen Kostproben ihrer Schlag-Fertigkeiten an der Snare-Drum demonstrierten sie zugleich, dass auch ein so klassischer Wettbewerb wie "Jugend musiziert" durchaus der Moderne huldigt.

Orchestrale Farben


Als echtes Aha-Erlebnis durfte auch Nick Hartmanns Auftritt mit dem Akkordeon verbucht werden. Nichts da mit "Quetsch-Kommode" oder gar "Heimweh-Kompressor" - sein Manual-II-Können (von Weber erhellend erklärt) ließ das Instrument in orchestralen Farben leuchten und machte Lust auf mehr.

Wie gut, dass das zweite Vorbereitungskonzert schon am Mittwoch, 27. Januar ansteht.
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