25 000 Euro für Nepal gespendet

Wenn Schulbetrieb gewesen wäre, hätten die eingestürzten Mauern die Schüler in Gerkhutar unter sich begraben. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
05.05.2015
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Schier überwältigt zeigte sich gestern Manfred Härtl, Vorsitzender des Vereins "Wir helfen Nepal", von der großen Spendenbereitschaft in der Region für die Erdbebenopfer. Bis zum Dienstag gingen auf dem Konto der Initiative in der Herzogstadt rund 25 000 Euro ein, weitere Zuwendungen seien angekündigt.

Im Dorf Gerkhutar, wo der Verein eine Schule betreibt, sind bis dato 22 Todesopfer durch das Beben zu beklagen (wir berichteten). Viele Gebäude sind zerstört, auch die Schule wurde in Mitleidenschaft gezogen. Aber glücklicherweise halten sich hier die Schäden in Grenzen. Wie Härtl vermutet, hielt das Beton-Gerüst des Schulgebäudes weitgehend stand, allerdings fielen die Ziegelmauern ein. Auch große Teile der Inneneinrichtung seien kaputt.

In der Schule und für alle anderen Opfer im 3000-Einwohner- Ort Gerkhutar werden die Spenden dringend benötigt. "Das Leid ist groß, wir helfen wo wir können", betont Härtl, der allen Spendern dankt.

Der Verein "Wir helfen Nepal Amberg-Sulzbach", Geschwister- Scholl-Straße 40, Sulzbach-Rosenberg, hat folgendes Hilfskonto für die Erdbebenopfer eingerichtet: Sparkasse Amberg-Sulzbach, IBAN: DE93 7525 0000 0200 1015 74; BIC BYLADEM1 ABG. Unterstützer erhalten eine Spendenquittung. Bitte Stichwort "Erdbeben" angeben.

Der Sulzbach-Rosenberger Verein "Wir helfen Nepal" betreibt im Dorf Gerkhutar in Nepal eine Schule, die durch das Erdbeben am 23. April stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Uns erreichten einige Bilder vom Zustand vor dem Beben, den Schäden und den Aufräumarbeiten. Bilder: hfz
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