26. Ausbildungsseminar der Bereitschaftspolizei biegt in die Zielgerade ein
Auf dem Weg zum zweiten Stern

In der Turnhalle ging es für die jungen Polizisten zur Sache.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.12.2014
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Für 102 angehende Polizeibeamtinnen und -beamte des 26. Ausbildungsseminars ging es in die heiße Phase ihrer Ausbildung. Es begann der schriftliche Teil der Qualifikationsprüfung. Zusammen mit 18 sogenannten Notenverbesserern brüteten die Polizeischüler des 26. Ausbildungsseminars über den Prüfungsaufgaben. Sie hatten je Prüfungstag eine Arbeit aus den vier Leitthemen Streife, Dienstbetrieb, Verkehr und Kriminalitätsbekämpfung zu lösen. Auf ihrem Weg zum zweiten Stern mussten sie in Turnhalle während der jeweils 180-minütigen Bearbeitungszeit ihr Können unter Beweis stellen. Während der Prüfungswoche waren polizeiliche Sachverhalte rechtlich, taktisch praktisch und psychologisch bzw. berufsethisch zu beurteilen.

Im Januar sind die Auszubildenden erneut gefordert, wenn es gilt, das Erlernte nochmals in einer mündlichen Prüfung in englischer Sprache und einer praktisch mündlichen Prüfung abzurufen. Während 30 Minuten muss jeder Kandidat auf Englisch komplexe Sachverhalte beschreiben. Höhepunkt ist die 45-minütige praktische mündliche Prüfung.

Deshalb stehen in den nächsten Wochen nochmals intensive Rollentrainings auf dem Dienstplan. Es werden realitätsnahe Einschreitsituationen von der einfachen Beleidigung bis zum Raubüberfall, vom Verkehrsunfall mit Verletzten bis zur Familienstreitigkeit geübt. Außerdem werden die Fertigkeiten in englischer Sprache gefestigt.

Bei erfolgreichem Ablegen der Qualifikationsprüfung erfolgt im Februar die Ernennung zum Polizeimeister. Mit Ablauf des Monats endet dann die zweieinhalbjährige Ausbildungszeit. Nicht alle Absolventen werden, wie sonst üblich, zu den Einsatzhundertschaften der Bereitschaftspolizei versetzt. Ein Teil kann sich direkt zum polizeilichen Einzeldienst bewerben.
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