27. Ausbildungsseminar beschäftigt sich in einer Ausstellung mit den Hintergründen aktueller ...
Asyl: Polizei-Nachwuchs wagt eigenen Blick

Maximilian Hacker und Jonathan Knizia (links) referieren über die Motive und Probleme von Flüchtlingen und stellen sich dabei auch den Fragen ihrer Kollegen. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
06.08.2015
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Fluchtwelle, Flüchtlingsgipfel, Asyl: Schlagworte wie diese beherrschen derzeit die Medien. Grund genug für das 27. Ausbildungsseminar der Bereitschaftspolizei, im Leitungsbereich Politische Bildung/Zeitgeschehen einen eigenen Blick auf die aktuellen Ereignisse zu werfen.

Einig waren sich die Teilnehmer darin: Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit gegenüber allen Menschen, auf dem Fundament der Grund- und Menschenrechte, gehören heute mehr denn je zu den wichtigsten Werten der modernen Polizeiarbeit.

"Asyl ist Menschenrecht", so heißt eine Ausstellung der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl, die durch Vermittlung des Ausländer- und Integrationsbeirats der Stadt Erlangen bis vor Kurzem im Lichthof des Ausbildungsseminars zu sehen war. Sie wurde klassenweise besucht, wobei sich die Beamten in Ausbildung die Inhalte mit Hilfe von Arbeitsbögen und Präsentationen erschlossen. Thematisiert wurde die Lage in Kriegs- und Krisengebieten sowie deren Nachbarregionen. Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie dabei ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Neben Antworten auf diese Fragen gab es auch Informationen über die Situation an den EU-Außengrenzen sowie im Inneren Europas und Deutschlands.
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