93 Auszubildende schaffen Berufsabschluss über Kolping-Bildungswerk
Sie haben sich durchgebissen

Über die geschaffte Ausbildung freuten sich die Absolventen gemeinsam mit Andrea Ziegler (vorne, Zweite von rechts), der Leiterin des Amberger Kolping-Bildungszentrums, Franz Elsner (Sechster von rechts), dem Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur Amberg, und Josef Held (Dritter von rechts), dem Bereichsleiter Markt und Integration beim Jobcenter Amberg. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.08.2015
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Nach langen Anstrengungen können die 102 Prüflinge aus 25 Ausbildungsberufen zunächst einmal durchatmen. 93 von ihnen haben jetzt eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die anderen versuchen die letzte Hürde im zweiten Anlauf zu meistern. Ermöglicht wurde das durch Maßnahmen, die die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter finanziert und das Kolping-Bildungswerk umgesetzt hatten.

Zentrumsleiterin Andrea Ziegler und der Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Amberg, Franz Elsner, sowie Josef Held als Bereichsleiter Markt und Integration freuten sich, dass zum Sommerfest des Kolping-Bildungswerks Vertreter aller an einer funktionierenden Ausbildung beteiligten Akteure gekommen waren - Schulen, Berufsschulen, Sachaufwandsträger (Stadt Amberg und der Landkreis), Arbeitsagentur, Jobcenter, Kolping-Bildungszentrum, Innungen, Kammern, Schüler und nicht zuletzt die Betriebe. In diesem würdigen Rahmen erhielten die Prüflinge ihre Abschlussurkunden.

27 von ihnen nahmen an der "Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen" (BaE) und der Reha-Maßnahme teil. Die praktischen Inhalte vermittelt dabei ein Ausbildungsbetrieb. Zudem besuchen die Jugendlichen einmal wöchentlich vier Stunden den Förderunterricht beim Kolping-Bildungswerk und die Berufsschule. Diese Form der Ausbildung wird in der Regel ein Jahr von der Arbeitsagentur gefördert. Die Jugendlichen haben Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung und sind sozialversichert. Das Kolping-Bildungswerk schließt mit dem Jugendlichen den Ausbildungsvertrag und mit dem Ausbildungsbetrieb einen Kooperationsvertrag.

Weitere 75 Prüflinge nahmen ausbildungsbegleitende Hilfen in Anspruch. 66 von ihnen schafften die Prüfung im ersten Anlauf. Diese Maßnahme richtet sich an Jugendliche, die bereits eine Ausbildungsstelle haben, aber aufgrund von schulischen oder persönlichen Schwierigkeiten Unterstützung benötigen. Dabei besuchen die Jugendlichen in ihrer Freizeit drei Stunden pro Woche das Kolping-Bildungswerk. Dort wird mit qualifizierten Lehrern der Berufsschulstoff vertieft. Sozialpädagogische Unterstützung erfahren sie von qualifizierten Fachleuten. Der Abend klang bei branchenübergreifenden Gesprächen gemütlich aus.
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