Ab sofort für die SRZ-Weihnachtsaktion bewerben - Familien, Bedürftige oder Vereine bekommen ...
Ab jetzt hilft wieder Wünschen

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
05.11.2014
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(roa/doz) Wunder bewirkt sie nicht. Aber kleine Wünsche gehen damit sicher in Erfüllung. Im Dezember starten die Amberger (AZ) und die Sulzbach-Rosenberger Zeitung (SRZ) eine Wunschaktion. Jeder, der ein Bedürfnis oder Anliegen hat, kann sich an die Redaktion wenden. Der Aufruf ergeht an Vereine, Institutionen, Verbände, (soziale) Einrichtungen, aber besonders auch an Privatpersonen oder Familien, die in Notlage geraten sind und Unterstützung benötigen.

2007 zum ersten Mal

Die AZ startete mit der Aktion bereits 2007 zum ersten Mal. Seit damals gingen Hunderte Wünsche ein, die veröffentlicht wurden. Im vergangenen Jahr gab es eine Pause. Nun gibt es aber wieder die Gelegenheit, sich zu bewerben. Das gilt explizit auch für die Leser der SRZ. Die Gesuche in den vergangenen Jahren nahmen die Leser sehr ernst. Es brach eine Welle der Hilfsbereitschaft los. Die Resonanz war zum Teil überwältigend. Ob es eine Therapieschaukel für einen schwerbehinderten 18-Jährigen war (2009), ein gepolsteter Laufstall für einen Einjährigen mit Glasknochen (2009), Weihnachtsgeschenke für zwei Kinder, deren Eltern Hartz IV beziehen (2010), oder der Zuschuss zur Delfin-Therapie für einen Jugendlichen im Wachkoma (2012): Die Leser haben bewiesen, dass ihnen das Schicksal ihrer Mitmenschen nicht egal ist. Aber auch viele andere, auch "kleine Wünsche konnten erfüllt werden - was nicht weniger Anerkennung verdient.

So erhielten beispielsweise die Asylbewerberinnen, die von der Caritas-Beratungsstelle für Flüchtlinge betreut werden, viele Nähmaschinen (2007). Die Elternschule suchte Hilfe beim Wändestreichen und wurde in der Nachbarschaft fündig (2007). Die Katholische Studierende Jugend wurde mit einer riesigen Auswahl an Gesellschaftsspielen überrascht (2008). Oder die Mittagsbetreuung an der Max-Josef-Schule: Die Schüler bekamen von einem örtlichen Elektro-Markt Spülmaschine und Herd geschenkt (2010).

Hilfe "unter Nachbarn"

Das sind nur einige wenige Beispiele, wie schnell und oftmals auch unbürokratisch in der Vorweihnachtszeit geholfen werden konnte. Besonders die Tatsache, dass die Hilfe direkt in der Region - also "unter Nachbarn" - ankommt, veranlasste die Leser in der Vergangenheit, zu spenden oder zu unterstützen.
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