Abgeordneter Schwartz will parteiübergreifenden Konsens für Maxhütten-Areal
Auf die Plaza konzentrieren

Anfang 2016 soll es auf Betreiben des Landtagsabgeordnetem Dr. Harald Schwartz (Bild) in München zu einer parteiübergreifenden Runde kommen. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
08.12.2015
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Für Landtagsdirektabgeordneten Dr. Harald Schwartz (CSU) ist die Zukunft des weitgehend brachliegenden Maxhütten-Areals eine der zentralen Herausforderungen für Sulzbach-Rosenberg. Er will deshalb über Parteigrenzen hinweg "Bewegung in die festgefahrene Situation bringen". Es sei an der Zeit, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Plattform zu schaffen und den Prozess zu beschleunigen, so Schwartz.

Taten müssen folgen

Um den vielen Worten Taten folgen zu lassen, habe er einen Termin Anfang des Jahres 2016 im Ministerium organisiert: "Mein Ziel ist es, jenseits aller Parteipolitik über Parteigrenzen hinweg für die Stadt Sulzbach-Rosenberg und ihre Bürger ein wichtiges Thema auf den Weg zu bringen", so der Parlamentarier weiter.

Bei dem gemeinsamen Besprechungstermin wird auf Einladung von Schwartz auch sein SPD-Kollege Strobl, Sulzbach-Rosenbergs Bürgermeister Michael Göth (SPD), Staatssekretär Albert Füracker (CSU) sowie je ein Vertreter des Finanzministeriums und des Landesdenkmalamts teilnehmen.

Schwartz hält den großflächigen Rückbau der Anlagen auf dem Maxhütten-Areal für ein Vorankommen der Gespräche für unumgänglich. "Ich bin der Ansicht, dass wir uns auf den Erhalt der Hochofenplaza konzentrieren sollten. Die gesamte Produktionsanlage auf dem Maxhüttenareal zu konservieren, ist aus vielen Gründen nicht möglich. Neben der Tatsache, dass zahlreiche Teile längst zerstört oder zurückgebaut sind, ist auch der finanzielle Aspekt anzuführen. Alleine die Sanierung der Hochofenplaza ist mit mehreren Millionen Euro zu veranschlagen. Hinzu kommt der laufende Unterhalt", erläuterte der Abgeordnete gegenüber unserer Zeitung.

Stark einsturzgefährdet

Für ihn wäre der Erhalt der Plaza als Denkmal- und Veranstaltungsort sowie eine zeitgemäße Folgenutzung für das restliche Areal ideal: "Hiervon kann Sulzbach-Rosenberg nur profitieren. Denn eine stark einsturzgefährdete Industriebrache wird der erfolgreichen Bergbaugeschichte Sulzbach-Rosenbergs erst recht nicht gerecht", so Schwartz.
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