Adventskonzert des Posaunenchors des CVJM Rosenberg
Blecherne Freude auf das Fest

Kurt Lehnerer (Zweiter von links) und Erich Deyerl (Dritter von links) wurden vom CVJM-Vorsitzenden Jürgen Strobel (links), Pfarrer Uwe Markert (Vierter von links) und Vertrauensmann Wolfgang Böttner (rechts) für 50 Jahre treuen Bläserdienst geehrt.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.12.2014
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Freuet euch, der Herr ist nahe!" Dieses Glücksgefühl fasste der Posaunenchor des CVJM Rosenberg beim Adventskonzert in der Poppenrichter Michaelskirche in Musik.

"Musik und Kerzen, Orgel und Bläser, all das gehört in unseren Köpfen untrennbar zum Advent", stellte Pfarrer Uwe Markert fest, "ich wünsche uns allen, dass wir angerührt werden von der Stimmung des Advent, in dem wir uns auf die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus vorbereiten."

Der Posaunenchor und Hammerschmidt hatten ein Programm vorbereitet, das die Zuhörer verzauberte. Vom uralten Adventslied "Nun sei willkommen, Herre Christ" über barocke Choralbearbeitungen und fröhliche Winterlieder wie "Jingle Bells" führten sie ihr Publikum mit Musik bis nach Bethlehem an die Krippe. Außerdem spielten sie herrliche Bläsersätze von barocken Meisterwerken. Dirigent Kurt Lehnerer malte mit seinen Händen die Musik, so dass die Bläser nicht nur mit absoluter Präzision spielten, sondern Seele in ihr Spiel legten. Alle Instrumente waren bestens besetzt. So brachte der Posaunenchor mit vollendetem Wohlklang die Kirche zum Leuchten. Prachtvoll strahlend war das "Halleluja" aus Georg Friedrich Händels "Messias", während "Vom Himmel hoch" mit schlichter Feierlichkeit beeindruckte. Besonders festlich war es, wenn die Bläser und die Orgel gemeinsam musizierten. So war Andre Campras "Rigaudon" ein erhebendes Erlebnis voller Würde und Schönheit. Einige Werke in verschiedenen Bearbeitungen spielten Orgel und Posaunenchor abwechselnd. "Tochter Zion" war in den drei Sätzen unterschiedlich - aber immer wunderschön. Die modernen Bearbeitungen zeigten, dass die frohe Botschaft über alle Zeiten hinweg die Menschen beglückt.

Mit Felix Mendelssohn-Bartholdys "Orgelsonate II c-moll" zeigte Hammerschmidt, dass er auch als Solist überzeugt. Gefühlvoll und nuanciert interpretierte er das anspruchsvolle Werk. Bei einigen Stücken durften die Zuhörer mitsingen. Ihr kräftiger Gesang machte deutlich, dass die Botschaft der Instrumentalisten in den Herzen angekommen war und sie mit Licht erfüllte. So war das Abschlusslied "O du fröhliche" gleichsam ein Gebet.

Langer Applaus

Mit langanhaltendem Applaus dankten die Besucher den Bläsern und dem Organisten für die Musik, die die Vorfreude auf das Weihnachtsfest geweckt hat. Als Zugabe spielten die Musiker "Adeste fidelis", und mancher Zuhörer sang leise mit.

Am Ausgang hatten die Bläser eine alte Tuba als Spendenbüchse aufgestellt. Sie baten um Unterstützung für die minderjährigen Flüchtlinge im Ernst-Naegelsbach-Haus. Die Sammlung ergab 778 Euro, die auf 800 Euro aufgestockt wurden. Mit diesem Geld sollen die Lebensbedingungen und auch ihre Sportmöglichkeiten verbessert werden.
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