Am Ende 40 Euro mehr im Geldbeutel

Wer auf einer Baustelle arbeitet, verdient deutlich mehr als den Mindestlohn von 8,50 Euro. Denn der Bau hat seine eigene Lohnuntergrenze. Für Facharbeiter liegt diese ab Januar bei 14,20 Euro pro Stunde, informierte die IG Bau. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.01.2015
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Für 2340 Bauarbeiter im Landkreis steigt in diesem Monat der Mindestlohn. Darauf weist die IG Bau Oberpfalz per Mitteilung hin. "Kein Facharbeiter - vom Maurer bis zum Straßenbauer - darf ab Januar weniger als 14,20 Euro pro Stunde auf einer Baustelle im Kreis Amberg-Sulzbach verdienen. Am Monatsende hat er gut 40 Euro mehr im Portemonnaie", sagt Bezirkschef Stefan Königsberger. Auch der Bau-Mindestlohn für Handlangerarbeiten steige: Er liege jetzt bei 11,15 Euro und damit deutlich über dem Stundenlohn von 8,50 Euro, der als gesetzlicher Mindestlohn gilt. "Entscheidend ist aber der Tariflohn. Und der liegt für Bauarbeiter im Landkreis bei einem Stundenlohn von 18,17 Euro", so Königsberger.
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