Am Ende profitiert das Auge

Auf dem Gelände der Stadtgärtnerei warten viele tausend Pflanzen als Herbstflor auf einen Ortswechsel.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.10.2015
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In der Natur mag es mit dem beginnenden Herbst zwar etwas ruhiger zugehen, aber bei den Stadtgärtnern kann davon noch keine Rede sein. Vielfältige Arbeiten laufen, einige neue Tätigkeiten wollen vorbereitet werden. Und auch "fürs Auge" unternehmen die Gärtner so einiges.

Nicht immer, wie in der letzten Woche geschehen, wird die Stadtgärtnerei beim Ausbringen der Blumenzwiebeln von Maschinen unterstützt - meist ist Handarbeit gefragt. Da kam die Unterstützung durch eine Spezialfirma, wie Richard Eagen als stellvertretender Leiter der Gärtnerei informierte, gerade recht.

An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet wurden mehrere Zehntausend Blumenzwiebel, darunter Narzissen, Tulpen und Krokusse, maschinell gesteckt. Freuen darf man sich dann im Frühjahr auf viele Farbtupfer im Bürgerpark, an der Schwedenmühle, in der Industriestraße, an der Krötenseeschule oder in der Hugo-Geiger-Straße.

Daneben laufen für die Gärtner vor allem Laub-Entfernung und Mäharbeiten weiter. Außerdem müssen die Gewächshäuser mit nicht winterharten oder anderen Pflanzen aus den Sommeranlagen eingeräumt werden. Auf dem Programm steht zudem die Vorbereitung der Pflanzkübel und Tröge für das gesamte Stadtgebiet.

Ein wahrer Kraftakt kommt die Ziergärtner zu, wenn sie rund 10 000 Blumenzwiebel noch per Hand ausbringen müssen. Der übrige Herbstflor, der in den Gewächshäusern vorgezogen wurde, umfasst zusätzlich rund 4500 Pflanzen, wie Stiefmütterchen, Gräser, Chrysanthemen, Silberblatt oder Stauden. Und wenn diese Arbeit verrichtet ist, wartet schon der erste Einsatz beim Winterdienst.
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