Am Mittwoch Film über Demenz im Ring-Theater
Vergiss mein nicht

Demenzerkrankungen verändern Familien: Georg Pilhofer, Andreas Wörz und Heidi Himmelhuber (von links) präsentieren den Film "Vergiss mein nicht". Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.10.2014
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Was tun, wenn man eine demenzkranke Mutter hat? Sie in ein Heim geben oder selbst die Pflege übernehmen? "Vergiss mein nicht - Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und meine Eltern die Liebe neu entdeckten", heißt der Film, den Heidi Himmelhuber vom Sozialpsychiatrischen Zentrum und Kinobetreiber Andreas Wörz am Mittwoch, 22.Oktober, im Ring-Theater in Amberg präsentieren.

Warmherzig und feinfühlig setzt sich Regisseur David Sieveking in diesem Film mit der Erkrankung seiner Mutter auseinander und begleitet sie mehrere Jahre auf ihrem letzten Weg. Mit diesem Dokumentarfilm und der anschließenden Diskussion mit Experten wollen Himmelhuber und Wörz auf die Situation von Demenzkranken und ihren Angehörigen aufmerksam machen. Sie wollen durch Informationen Verständnis für demenzkranke Menschen wecken und Hilfsmöglichkeiten für Angehörige in Amberg und der Region aufzeigen. Die Veranstaltung läuft in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung und dem Evangelischen Bildungswerk.

Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt beträgt fünf Euro. Anschließend Diskussion mit Dr. Jens Trögner, Chefarzt für Geriatrie und Frührehabilitation, Klinikum St. Marien, und Georg Pilhofer, Gerontopsychiatrischer Koordinator der Oberpfalz. Es moderiert Heidi Himmelhuber, Leitung des Sozialpsychiatrischen Zentrums Amberg.
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