"Anerkannt und geschätzt"

Jubilarehrung und Verabschiedung im Rathaussaal mit (von links) Personalleiter Roland Maul, Max Seibert, Elisabeth Seibold, Personalratsvorsitzender Petra Schilling, Hanna Schertl, Jürgen Pilhofer, Peter Pfortner, Christina Plotts und Bürgermeister Michael Göth. Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.11.2015
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Es waren zwar nicht alle 246 Beschäftigen anwesend, aber im Rathaussaal blieb kein Platz frei. Bei der Jubilarehrung der Stadt stand zunächst der Dank an das langjährige Personal im Mittelpunkt. Aber es war auch viel von Dienstleistung und Service die Rede. Der Bürgermeister ließ dazu einige Zahlen sprechen.

Die Verwaltung zeigte am Dienstag mit einer gelungenen Feierstunde ihre Wertschätzung gegenüber Kollegen, die für ihre Dienstjahre ausgezeichnet oder in den Ruhestand verabschiedet wurden.

Lobende Worte zollte Stadtoberhaupt Michael Göth gleich zu Beginn der Städtischen Sing- und Musikschule für ihre passenden Beiträge zur stilvollen Umrahmung des kleinen Festakts.

Unter der Leitung von Steffen Weber und Lisa Milyukova bereicherten Benedikt Trummer Tenorhorn), Daniel Schürfeld (Gitarre), Nick Hartmann (Akkordeon), Simone Weiß und Anna Rösch (Violoncello) sowie Lukas Wagner (Querflöte) und Lisa Milyukova (Klavier) die Ehrung mit klassischen Stücken.

In seiner Festrede verwies Göth zunächst auf die Chancen einer kommunalen Verwaltung im digitalen Wandel. Er erwähnte die "Stadt 4.0" und stellte die Frage nach der Ausrichtung der Kommune in der Zukunft. Hier müssen städtische Einrichtungen sicher neue Wege beschreiten, zumal Bürger die Kommunen verändern würden. Noch dazu seien die jeweiligen Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen. Der Bürgermeister schlug einen Bogen zum "Status quo" mit der Frage, was 47 Bauhof- und Gärtnerei-Mitarbeiter, 70 Beschäftigte in der Kernverwaltung oder 97 Mitarbeiter in der Sing- und Musikschule, der Bibliothek, im Museum, Archiv oder in Kindergärten, Schulen und im Freibad leisten?

Vielfältige Aufgaben

"Es ist eine ganze Menge für fast 20 000 Bürger in Sulzbach-Rosenberg", merkte Göth weiter an. Unter anderem nannte er die Betreuung von 144 Kilometern Gemeindestraßen, 20 Kilometern Radwegen, die Bereitstellung von einer Million Kubikmeter Trinkwasser, die Instandhaltung von 200 Kilometern Wasserleitung, die Entsorgung von drei Millionen Kubikmeter Abwasser, Unterricht für 800 SMS-Schüler oder rund 30 000 ausgeliehene Medien in der Stadtbibliothek. Nicht zu vergessen die vielfältigen Aufgaben im Bau- oder Einwohnermeldeamt. "Ihre kommunalen Dienstleistungen werden von der Bevölkerung anerkannt und geschätzt. Bürgerfreundlichkeit und Bürgernähe müssen Gegenstand unseres Handelns bleiben", schloss der Bürgermeister.

Personalrat dankt

Als Personalratsvorsitzende dankte Petra Schilling für die gegenseitige Kollegialität und Hilfsbereitschaft über viele Jahre. Sie überreichte Brotzeitkörbe und lud alle Anwesenden im Namen der Geehrten zur gemütlichen Runde nach Forsthof in den Gasthof Heldrich ein.

SPD-Fraktionsvorsitzender Achim Bender übermittelte turnusgemäß die Glückwünsche des Stadtrats. Er lobte die Jubilare für ihre Dienste an und für die Bürger: "Wir wissen, was wir an Ihnen haben. Der Stadtrat steht zum Personal der Verwaltung", war seine klare Botschaft.
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