Ansteckungsgefahr

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
09.11.2014
0
0

Die Chance, sich als Zivilperson in Deutschland mit Ebola zu infizieren, ist laut Dr. Thomas Rauner äußerst gering. Er nannte sogar Zahlen.

"Das relative Import-Risiko liegt für den Flughafen Nürnberg laut Robert-Koch-Institut bei 0,023 Prozent, verglichen mit mehr als 4000 Flughafenstädten weltweit, in Paris beim Charles de Gaulle hingegen schon bei 4,186 Prozent." Mit Verdachtsfällen rechnet der Oberarzt in Sulzbach-Rosenberg allerdings schon, auch weil die Anfangs-Symptome von Ebola der einer Grippe gleichen.

Über die Ansteckungsgefahr sagte Dr. Rauner: "Es gibt keine sinnvolle Prophylaxe im Sinne einer Impfung. Das heißt, dass die einzige Chance, nicht an Ebola zu sterben, ist, eine Ansteckung von vornherein zu vermeiden." Ein Meter Abstand sei durchaus ausreichend, wenn sich die Beteiligten diszipliniert verhielten. Dr. Rauner erklärte: "Ich muss direkten Kontakt mit einem Patienten haben, der schwitzt, erbricht, eingenässt oder eingestuhlt hat, um mich infizieren zu können".
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401124)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.