Antrittsbesuch von Regierungspräsident Axel Bartelt bei Landrat Richard Reisinger
Energie speichern als Herausforderung

Der Antrittsbesuch bei Landrat Richard Reisinger (Zweiter von links) führte Regierungspräsident Axel Bartelt (rechts) ins Fraunhofer-Institut, wo er mit dem Stellvertretenden Leiter Gerold Dimaczek (Dritter von links) und Bürgermeister Michael Göth (links) zusammentraf. Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
29.09.2014
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"Ihr Institut hat Leuchtturmfunktion für ganz Bayern", war Regierungspräsident Axel Bartelt voll des Lobes bei seinem Besuch im Institutsteil von Fraunhofer Umsicht in der früheren Forschung der MH. Beeindruckt zeigte er sich vor allem von den innovativen Projekten, die unter dem Oberbegriff "Energiespeicherung" laufen.

Seit 1. Februar ist Axel Bartelt Regierungspräsident der Oberpfalz. Nun stattete er Landrat Richard Reisinger am Montag seinen offiziellen Antrittsbesuch ab. Bei seinem Abstecher im Landkreis Amberg-Sulzbach setzte sich der Gast aus Regensburg mit den Themen "Energie" und "Asylbewerber" zwei Schwerpunkte. Bürgermeister Michael Göth vervollständigte die Besuchergruppe bei Fraunhofer.

Diplom-Ingenieur Gerold Dimaczek freute sich als stellvertretender Leiter des Instituts über den hohen Besuch und stellte den Fraunhofer-Zweig in Sulzbach-Rosenberg vor. Die Einrichtung betreibe Energie- und Rohstoffforschung in der Oberpfalz. In der erweiterten Bezeichnung nenne sich der Komplex "Zentrum für Energiespeicherung", was einen Großteil der aktuellen Projekte einschließe.

Dimaczek verwies auf 75 fest angestellte Mitarbeiter, ein auch international gut aufgestelltes Netzwerk, Erträge 2014 von rund acht Millionen Euro und enge Kooperation mit den Hochschulen. Knapp 50 Studenten seien am Standort beschäftigt.

Spatenstich 2015

Nicht unerwähnt blieb der Neubau des Technikums Energiespeicherung 2016. Hierzu solle der Spatenstich zum 25-jährigen Bestehen im nächsten Jahr über die Bühne gehen. Die größten Herausforderungen für den Institutsteil sah Gerold Dimaczek in den verschiedenen Speichermöglichkeiten. Mit den Entwicklungen gehe Fraunhofer in die Region und arbeite mit vielen Partnern zusammen.
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