"AOVE-Urgesteine" Hans Drexler und Hans Kummert als Energie-Vorstandsmitglieder verabschiedet
Pro Jahr eine Million Liter Heizöl weniger

AOVE-Sprecher Bernhard Lindner (links) bedankt sich bei Hans Drexler (Dritter von links) und Hans Kummert (mit Präsent) für das Engagement bei den AOVE-Energiegenossenschaften. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
07.12.2015
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Zu einer Feierstunde im Schlosshotel Hirschau fanden sich die Verantwortlichen der AOVE-Energiegenossenschaften ein, um die "AOVE-Urgesteine", Hans Drexler und Hans Kummert, in ihrer Funktion als Vorstandsmitglieder der AOVE-BioEnergie eG und der AOVE-BürgerEnergie eG zu verabschieden.

Hahnbachs Bürgermeister und Sprecher der AOVE GmbH, Bernhard Lindner, begrüßte den Bevollmächtigten der AOVE-BioEnergie, Bürgermeister Norbert Bücherl (Freihung), sowie die Vorstandsmitglieder, die Bürgermeister Josef Reindl (Schnaittenbach) und Hermann Falk (Hirschau), Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer, ebenso den Aufsichtsratsvorsitzenden der AOVE-BürgerEnergie eG, Bürgermeister Franz Birkl (Poppenricht), und die Vorstandsmitglieder Bürgermeister Alwin Märkl (Freudenberg), Markus Nagler und Reinhard Bauer.

Lindner ging in seiner Laudatio auf die Gründung der AOVE-BioEnergie ein, die im Januar 2010 erfolgte. Damals erklärten sich Drexler und Kummert bereit, als ehrenamtliche Vorstandsmitglieder Verantwortung zu übernehmen und die umfangreiche Basisarbeit zu erledigen. Im August 2014 wechselten sie in den Vorstand der AOVE-BürgerEnergie eG und stellten dieser Genossenschaft, wieder unentgeltlich, ihr Können zur Verfügung. "Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen", so der Redner, "dass die Fernwärmenetze ,Kinder' von Hans Drexler sind, bei deren ,Zeugung' er maßgeblich beteiligt war. Sie verlangten ihm außerordentlichen geistigen und auch körperlichen Einsatz ab - nicht selten stand er bei Bauarbeiten selbst in der Grube - und bereiteten ihm vielleicht auch manche schlaflose Nacht."

Trotz spärlicher Freizeit

Drexler habe nicht nur umfangreiches technisches Wissen und langjährige Erfahrung eingebracht, sondern zunächst als Bürgermeister von Hirschau seine spärliche Freizeit und später als Pensionär seine ganze Energie den Fernwärmenetzen geopfert. So habe er durch persönlichen Kontakt mit potenziellen Kunden rund 200 Verträge mit Anschließern vorbereitet und abgeschlossen.

22 Kilometer Netz

"Ohne Geld geht gar nichts", fuhr der Laudator fort, "und ohne das Verhandlungsgeschick von Kummert, sein Fachwissen in punkto Finanzen, Bilanzen und Steuern würde es wohl die AOVE-Genossenschaften in dieser Form kaum geben." Während der Ära der beiden "Hansen" wurden rund sechs Millionen Euro investiert, die Länge aller Netze beträgt 22 Kilometer, der Wärmeabsatz 10 000 MWh. Besonders erfreulich sei die Bilanz für die Umwelt: Die CO2-Einsparung betrage pro Jahr über 3100 Tonnen und rund eine Million Liter Heizöl würden im Jahr nicht verfeuert. Am Ende betonte Lindner, dass die neuen Vorstände der Genossenschaften diese im Sinne von Drexler und Kummert weiterführen würden.
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