Archäologe Mathias Hensch über die Zeit des Aufbruchs
Die ersten Christen

Die neuen Erkenntnisse von Dr. Mathias Hensch zum frühen Christentum in der Region stammen etwa aus den Grabungen um die Kirche St. Martin in Ermhof bei Neukirchen im Jahr 2006. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
25.11.2015
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Im Laufe des späten 7. und frühen 8. Jahrhunderts kamen die Menschen in der heutigen Oberpfalz erstmals nachhaltig mit dem christlichen Glauben in Kontakt. Unsere Kenntnisse über das frühe Christentum in der Region sind bislang jedoch sehr gering. Kaum eine Schriftquelle gibt Auskunft über die Vorgänge, die zur Etablierung des Christentums in diesem Raum bis zum 10. Jahrhundert führten.

Was sind die frühesten Zeugnisse christlichen Lebens und woher stammen sie? Wo entstanden die ersten Kirchen und wie sahen sie aus? Wo und wie wurden Menschen zu dieser Zeit begraben? Gibt es Hinweise auf einen christlich-heidnischen Synkretismus? Die archäologischen Forschungen der letzten Jahre lassen bestimmte Entwicklungslinien zumindest in groben Zügen erkennen.

Der Archäologe Dr. Mathias Hensch befasst sich seit vielen Jahren mit der frühen Siedlungs- und Kirchenarchäologie der Oberpfälzer Alb. Er stellt in einem Vortrag am Freitag, 27. November, um 19 Uhr in der Schlosskapelle im Schloss von Sulzbach-Rosenberg diese Linien allgemeinverständlich dar und gibt so einen interessanten Einblick in eine Zeit des Um- und Aufbruchs.

Organisatoren sind die Regionalgruppen Jura und Amberg im Historischen Verein für die Oberpfalz und Regensburg und die Katholische Erwachsenenbildung. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen. Mehr zu den Aktivitäten von Hensch unter www.schauhuette.de.
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