Auf Zusage Christi bauen

Im Waldfriedhof schritt Pfarrer Saju Thomas durch die Gräberfelder.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.11.2014
2
0

"Wir wissen, dass wir nur Gast auf Erden sind. Aber einer gibt uns Geleit": Viele Christen kamen am Samstag zum Totengedenken in die Friedhöfe. Sie alle eint eine Hoffnung: Der Tod ist nur ein Übergang in eine neue Welt - die Welt Gottes.

An Allerheiligen, einem hohen Feiertag der katholischen Kirche, ist es Brauch, dass die Angehörigen zum Friedhof gehen, um ihrer Toten zu gedenken. Deshalb fanden sich traditionsgemäß viele Angehörige zur Gedenkfeier und Gräbersegnung auf dem Alten Friedhof in Sulzbach und auf dem Waldfriedhof ein."Über dem heutigen Tag liegt eine eigenartige Stimmung. Wir suchen die Verbindung zu Verwandten, Freunden und Bekannten, die der Tod von uns genommen hat. Wir spüren dabei, dass dies einmal auch unser Schicksal sein wird ", so Dekan Walter Hellauer in der Kapelle im Alten Friedhof.

Was gibt uns ein Ziel?

"Was kommt - was geht - was bleibt", unter diesem Titel erschien vor einigen Jahren ein Band, in dem nach den Zukunftsaussichten menschlichen Lebens gefragt wurde. Gerade für uns Christen sei es wichtig, innezuhalten und uns zu fragen: "Was bleibt, was trägt letztlich unser Leben, was kann uns Ziel und Richtung geben?", betonte Dekan Walter Hellauer.

Entscheidend sei die Zusage Christi: "Ich lebe und auch ihr werdet leben. Der Tod ist nicht das Ende von allem, sondern der Übergang in eine Neue Welt, in die Welt Gottes."

Anschließend segneten der Dekan und Kaplan Franz Becher von St. Marien die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch auf dem Alten Friedhof, Pfarrer Saju Thomas von der Pfarrei Herz Jesu Rosenberg nach der Totengedenkfeier in der Kapelle die Gräber auf dem Waldfriedhof.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.