Auswahlverfahren für potenzielle Netzbetreiber und Erschließungsgebiete im Rathaus vorgestellt
Schnelles Internet bis Weihnachten 2016

Diese Glasfaser-Kabel müssen unter die Erde, damit das Internet Geschwindigkeit aufnimmt. Bild: dpa
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.02.2015
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Die flächendeckende Breitbandversorgung ist in der Herzogstadt seit langem ein wichtiges Thema. Der Ruf nach "schnellem Internet" gerade in den Industrie- und Gewerbegebieten sowie in den Randbereichen der Kommune ist weiterhin unüberhörbar.

Deshalb hat die Stadt mit der Breitbandberatung im neuen Förderprogramm die Bestandsaufnahme im Erschließungsgebiet (gesamtes Stadtgebiet) umgesetzt. Mit der neuen bayernweit geltenden Breitbandrichtlinie sollen nun hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit/Sekunde im Download erreicht werden.

Harald Mild und Walter Huber von der Breitbandberatung Bayern stellten dem Stadtrat im Rathaus die Ergebnisse der Markterkundung und die Erschließungsgebiete vor.

Die Erkundung erbrachte, dass für den Bereich Forsthof und Großalbershof (60 Megabit/Sekunde Down und 2 Mbit/s Up) die Firma Jobst sowie für Teile des inneren Stadtgebiets (50 Mbit/s Down und 2 Mbit/s Up) die Telekom einen eigenwirtschaftlichen Ausbau planen. Für die weiteren Erschließungsgebiete (EG) läuft das Auswahlverfahren für potenzielle Netzbetreiber noch bis Ende April.

EG 1: Kleinfalz, Großenfalz, Etzmannshof, Seidersberg und Prangershof.

EG 2: Kummerthal, Niederricht, Haselgraben, Stephansricht und Untermainshof.

EG 3: Gewerbegebiet Kauerhof-West.

EG 4: Südöstlicher Teil von Kempfenhof.

EG 5: Breitenbrunn, Siebeneichen, Wirnsricht, Kropfersricht, Stifterslohe.

EG 6: Tafelberg und Industriestraße.

EG 7: Gewerbegebiet Lohe.

EG 8: Eisenhämmerstraße.

EG 9: Industriepark Ost.

In den Erschließungsgebieten 1, 2, 4, 5 und 6 gelten folgende Leistungsanforderungen: 50 Mbit/s für einen Teil und nicht weniger als 30 Mbit/s Download für alle Endkunden. Upload mindestens 2 Mbit/s.

Die EG 3, 7, 8 und 9 sollen künftig teilweise Übertragungsraten von mindestens 60 Mbit/s sowie 30 Mbit/Sekunde für alle Endkunden (2 Mbit/Sekunde Upload) erreichen.

Die Investition für die Stadt beträgt beim Breitbandausbau rund 792 000 Euro. Hierzu ist eine Förderung in Höhe von 712 800 Euro zu erwarten. Der Eigenanteil der Kommune würde demnach 79 200 Euro betragen. Beim Breitbandausbau arbeitet die Herzogstadt mit den Gemeinden Edelsfeld und Poppenricht interkommunal zusammen.

Nach Angaben der Breitbandberatung Bayern dürfte bis Weihnachten 2016 das gesamte Stadtgebiet mit schnellem Internet versorgt sein. Ansprechpartner und Breitband-Pate der Stadt Sulzbach-Rosenberg ist Wirtschaftsförderer Jürgen Winter, Telefon 09661/510-184.

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Alle Infos zum Breitbandausbau im Stadtgebiet im Internet unter www.sulzbach-rosenberg.de
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