Backen für Bangladesch

Dekan Hellauer und Vorsitzende Gerda Meister gratulierten Resi Woelzl (links) und Elisabeth Taschner (rechts) für ihre langjährige Mitgliedschaft im Frauenbund St. Marien. Bild: wbe
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
16.02.2015
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Erfreulicherweise waren es Frauen aus allen drei Gruppen, die zwar ihre gesonderten Treffen mit eigenen Themen haben, aber doch zu vielen gemeinsamen Veranstaltungen zusammenkommen: Ein "volles Haus" bilanzierte Gerda Meister, Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes St. Marien, bei der Jahresversammlung.

Themen aus dem gesundheitlichen wie auch dem hausfraulichen Bereich fanden sich bei der Veranstaltungs-Rückschau, genauso wie Vorträge mit religiösen Schwerpunkten. Gern angenommen wurden der Einkehrtag mit Dekan Hellauer, die Maiandacht in Süß, der Besuch der Luisenburgfestspiele sowie die Vier-Tage-Fahrt in den Schwarzwald. Vorsitzende Inge Meier erinnerte an die Aktivitäten der Gruppe 2000 sowie der Gruppe RIA, Gerda Meister erzählte von den vielen schönen Stunden beim Kaffeeplausch mit der Nachmittagsgruppe.

3050 Euro gespendet

Schatzmeisterin Genoveva Nutischer bilanzierte, dass 3050 Euro für soziale und gemeinnützige Projekte in der Heimat, aber auch bis nach Südamerika und Bangladesch gespendet worden waren. Zusätzlich 1500 Euro erhielt die Lepra-Hilfe, für die meist bei der Frauenmesse am Mittwoch gesammelt wird.

Nach der Entlastung wurde Elisabeth Taschner für 40 Jahre Mitgliedschaft im Katholischen Frauenbund geehrt, davon zwölf Jahre als Kassiererin, und Resi Woelzl für 50 Jahre. Berta Lehner, die bereits 60 Jahre dem Frauenbund angehört, wird ihre Urkunde und Ehrennadel zu Hause überreicht.

Besonderen Dank sprach Gerda Meister allen Helferinnen aus, die sich im Frauenbund engagiert hatten, ob sie nun die Fahne trugen, Kranke besuchten oder die Frauenbund-Zeitung austrugen. Nur den vielen Frauen, die regelmäßig Plätzchen oder Osterlämmer backten, Strümpfe strickten, Marmelade kochten oder Palmbuschen und Kerzen bastelten, sei es zu verdanken, dass der Frauenbund seine von vielen ersehnten Spenden verteilen konnte. Dekan Hellauer bedankte sich bei den Frauen für ihre vielfältigen Aktionen und Spenden für die Pfarrgemeinde und betonte, welche Unterstützung ein solcher Frauenbund für eine Gemeinde sei.

Hilfsprojekt Shanti

Im Anschluss informierte Margret Warzecha über das Hilfsprojekt Shanti in Bangladesch. Das bengalische Wort "Shanti" bedeutet Frieden. Margret Warzecha hat dort selbst im Jahre 2000 einen einjährigen Freiwilligendienst in einer Schule geleistet und ist seitdem mit dem Verein verbunden. Dieser begleitet und unterstützt vor allem Gesundheits-, Bildungs- und Frauenförderung, setzt sich ein für bessere Lebensbedingungen der Bevölkerung und unternimmt etwas gegen die ungerechten Verhältnisse auf der Welt. Seit 15 Jahren unterstützt der Frauenbund St. Marien "Shanti" zunächst mit jährlich 500 DM, seit 2002 mit 500 Euro.

Der Vortrag von Margret Warzecha über das Hilfsprojekt verdeutlichte Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Arbeit und zeigte, dass die Spenden wirklich sinnvoll eingesetzt sind.
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