Balance ist lebensnotwendig

Das Schwerpunktthema LebZeiten stand im Mittelpunkt der Bildungskonferenz, die (von links) stellvertretende Bezirksvorsitzende Roswitha Wendl (Hirschau), Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch (Hahnbach), stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Schmidpeter und Diözesan-Bildungsreferentin Monika Schmidmeier leiteten. Bild: u
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
07.11.2015
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Arbeitszeit - Freizeit: Das sollen keine sich gegenseitig ausschließenden Pole des Lebens sein, sondern in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Deshalb LebZeiten.

So heißt 2015/2016 das Schwerpunktthema des Katholischen Frauenbundes (KDFB). Es zielt darauf ab, die vielfältigen und wechselseitigen Zusammenhänge von Leben, Lebensqualität und Zeit aufzuzeigen. Wie das umgesetzt werden kann, darüber wurden die Führungskräfte der Zweigvereine Ammerthal, Hahnbach, Hirschau, Schnaittenbach, Schlicht, Vilseck, Poppenricht sowie Herz-Jesu Rosenberg und St. Marien Sulzbach bei der Bildungskonferenz des Bezirks Sulzbach-Rosenberg im Schnaittenbacher Vitusheim informiert.

Dazu waren die stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Schmidpeter und Bildungsreferentin Monika Schmidmeier angereist. Sie wandten sich unter dem Titel "Träume - Pläne - Lebenslust" den verschiedenen Rhythmen und Phasen des Lebens zu. Die Quintessenz: sowohl Arbeit, als auch Ruhephasen müssen sein. Der Sonntag als arbeitsfreier Ruhetag sei unter diesem Aspekt als eine große soziale Errungenschaft zu werten. Denn viele Menschen würden heute hauptsächlich unter Zeitknappheit und Stress leiden.

Alle sind gefordert

Allerdings sei es nicht nur ein individuelles Problem der jeweils betroffenen Menschen, permanenten Zeitdruck aus dem Alltagsleben herauszunehmen. Vielmehr sei es auch eine Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich ist. Außerdem müssten die Erwerbsarbeit, eventuelles ehrenamtliches Engagement und freie Zeit nur für einen selbst in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Vor diesem Hintergrund wurden die Konferenzteilnehmerinnen animiert, über ihre eigenen Wünsche und Pläne nachzudenken und sich darüber auszutauschen.

Bildungsreferentin Monika Schmidmeier stellte darüber hinaus ihr Programm für das Jahr 2016 vor. Sie wies darauf hin, dass diese Angebote allen Frauen offenstehen und sich an den Bedürfnissen und Interessen verschiedener Altersgruppen orientieren. Auf der Grundlage des christlichen Werteverständnisses biete der KDFB zeitgemäße, attraktive, qualifizierte und bezahlbare Bildung zu frauenspezifischen Themen.

Breites Spektrum

Kommunikationsseminare seien darin ebenso zu finden wie "Auftank- oder Besinnungstage mit sportlichen Elementen". Auch Zeitmanagementseminare, ein Kreativ-Workshop "Taschen nähen" und vieles mehr seien geplant. Israel ist im nächsten Jahr das Ziel einer Studien- und Kulturreise. Informiert wurde außerdem über Aktionen des Diözesanverbandes. Wegen des bisherigen Erfolges wird es zur Fastenzeit 2016 wieder die Solibrot-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Misereor-Hilfswerk geben.

Die Führungskräfte der Zweigvereine baten die beiden Referentinnen, ihre bei der Aussprache vorgetragenen Wünsche und Anregungen an den Diözesanverband weiterzuleiten. Bezirksleiterin Margarete Hirsch erläuterte den Teilnehmerinnen die Termine des Bezirks Sulzbach-Rosenberg. Demnach findet am 7. April 2016 in Hahnbach eine Veranstaltung der Kommission "Glaube und Kirche" statt zum Thema "Die Freude teilen - heute als christliche Menschen leben".
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