Bald Budenstadt im Schlosshof?

Wenn es nach den Wünschen von pro Su-Ro und vieler Bürger ginge, würde der Sulzbacher Weihnachtsmarkt im idyllischen Schlosshof seinen Traum-Standort haben. Heuer bleibt aber noch alles beim alten. Bild: bmr
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
17.10.2014
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Wird der Standort des Weihnachtsmarktes 2015 in den Schlosshof verlegt? Diese Frage stand beim Wirtschafts- und Kulturforum pro Su-Ro im Fokus. "Das Ansinnen ist noch nicht in trockenen Tüchern, aber einiges spricht für diese Lösung", meinte Vorsitzender Kurt von Klenck.

Auch künftig werde die Stadt die Werbegemeinschaft auf kurzem Wege und mit schnellen Lösungen begleiten, versprach Bürgermeister Michael Göth bei der Mitgliederversammlung. Dies gelte auch für eine ins Auge gefasste Verlegung des Weihnachtsmarktes vom Luitpoldplatz in den Schlosshof. Die neu entstandenen Weihnachtsmärkte am Hochofen und am Annaberg sollten nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung des adventlichen und weihnachtlichen Lebens in Sulzbach-Rosenberg betrachtet werden.

Mehr Mitglieder

Trotz einiger Austritte, die auf Betriebs- und Geschäftsaufgabe zurückzuführen sind, konnte die Mitgliederzahl seit der Versammlung 2013 um neun auf 129 Mitglieder gesteigert werden, teilte der 1. Vorsitzende Kurt von Klenck mit. Diese Bilanz sei positiv, könnte aber noch besser sein. Erfreulich sei ebenfalls, dass die Anzeigeneinnahmen beim Bergstadtboten sich leicht erhöht haben, wobei Firmen noch mehr als bisher mit der Präsentation der eigenen Produkte Werbung betreiben sollten. Rund 500 Besucher nahmen an der Schulanfangsmesse im Autohaus Meister teil, bei der sich zehn Firmen vorstellten. 2015 sei eine Neuauflage mit einem Fahrradbasar als Erweiterung geplant. Die Kompas-Messe war ein "Erfolg auf der ganzer Linie", Yvonne Rösel und der 2. Vorsitzende Walter Heldrich waren hier entscheidend tätig.

Licht und Schatten gab es beim Besenfest. Während man mit der Resonanz am Samstag zufrieden war, sei das an den vorangegangen Tagen nicht der Fall gewesen. Wünschenswert wäre auch eine stärkere Beteiligung von Geschäften in den Nebenstraßen, betonte von Klenck. Zwar hätten sich in diesem Jahr eine Reihe von Vereinen beteiligt und zur Belebung des Besenfestes beigetragen, eine Steigerung wäre aber noch möglich. In Absprache mit der Stadt konnte pro Su-Ro den Besuchern am Samstag kostenloses Parken in der Tiefgarage ermöglichen. Dieses erfolgreiche Experiment sollte auch bei anderen Anlässen ausprobiert werden, sprach sich Kurt von Klenck aus.

Der Weihnachtsmarkt, bei dem das Kulturprogramm ähnlich wie 2013 gestaltet werde, ist in Vorbereitung. Für 2015 werde zusammen mit der Stadt und dem Staatlichen Bauamt über eine Verlegung des Standorte in den Schlosshof nachgedacht.

Beliebter Stammtisch

Zu einem beliebten Treff habe sich der Stammtisch entwickelt, der jeden zweiten Mittwoch im ungeraden Monat über die Bühne geht. Zum Erfahrungsaustausch sind auch Nichtmitglieder willkommen. Bei Besuchen von Mitgliederbetrieben, die unter dem Motto Firmenpräsentation stehen, könne man sich über die dortige Produktpalette informieren. Diese Aktion wurde 2014 erstmals angeboten. Pro Su-Ro habe den Stadtgutschein nicht erfunden, welche Wertschätzung er aber besitze, könne man daraus ersehen, dass die Stadt Amberg inzwischen diese Idee kopiert habe. "Seit Beginn der Aktion wurden 22 000 Gutscheine über 10 Euro verkauft und somit 220 000 Euro als Kaufkraft in Sulzbach-Rosenberg erhalten", betonte Kurt von Klenck.

Thema Öffnungszeiten

Der Hinweis auf das Branchenbuch, das 2013 mit der Erweiterung von Seniorenseiten zum zweiten Mal aufgelegt wurde und auf die Internetseite, die immer öfters angeklickt werde, gehörte ebenfalls zu dem Rechenschaftsbericht.

Eine positive Bilanz zog Schatzmeister Sebastian Maier. Es folgten die Berichte der Revisoren Christine Maderer und Brigitte Munker, vorgetragen vom 3. Vorsitzenden Klaus Bock und die einstimmige Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters. In der Diskussion schlug Jochen Stemp vor, die Öffnungszeit am Samstag von 13 auf 14 Uhr zu verlängern. Zunächst sollten die Mitglieder angesprochen werden, ob sie sich daran beteiligen, zumindest für eine Probephase. Ebenfalls soll mit der Stadt geklärt werden, ob analog zum Besenfest kostenloses Parken in der Tiefgarage an Samstagen vereinbart werden kann.
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