Band 42 der Schriftenreihe erschienen: Das Tagebuch eines Soldaten
Krieg und Frieden im Eisengau

Der Einband des Eisengau zeigt den Mariahilfberg als Ziel der Wallfahrer anlässlich des Katholikentages 1884. Der Band 42 ist in allen Buchhandlungen erhältlich. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.11.2014
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Dem Gedenken an den Beginn des Ersten und Zweiten Weltkrieges entsprechend, befasst sich der soeben erschienene Band 42 des Eisengau mit Inhalten und Folgen der Kriege, aber auch mit sehr friedvollen "Jubiläen". So fand 1884 in Amberg der Katholikentag statt, den Archivdirektor Dr. Johannes Laschinger beschreibt.

Soldatenfriedhof in Ensdorf

Unter die Rubrik "friedlich" lässt sich auch der Artikel von Hermann Römer einreihen, der die Geschichte des Königskindes Anna in der Klosterkirche in Kastl erzählt. Grete Pickl ergänzt den Bericht mit einem Gedicht über das "Annerl". Schüsse im weitesten Sinne fallen bei Dieter Dörner mit der Fragestellung, wer eigentlich der "Jäger aus Kurpfalz" war.

Mathias Conrad befasst sich mit der Baugeschichte des romanischen Portals der Burg in Sulzbach, das nicht nur der Repräsentation, sondern auch der Verteidigung diente. Die von ihm dokumentierten Funde von Rüstungsteilen auf Burg Lichtenegg sind dann schon ein echter Einstieg in das Thema "Krieg". Aus dem Nachlass des verstorbenen Paters Dr. Hans Zitzelsberger stammt der Artikel über das weitgehend unbekannte Lazarett und den Soldatenfriedhof aus napoleonischer Zeit in Ensdorf.

"1914/1915 - Amberg im ersten Kriegsjahr" lautet der Titel des Artikels von Johann Ott. Gemeinsam mit Stadtarchivar Jörg Fischer erfasste Dieter Dörner die Taten von rund 40 Soldaten aus dem Amberg-Sulzbacher Land während des Ersten Weltkriegs, die zur Verleihung der Goldenen und Silbernen Tapferkeitsmedaille führten. Werner Luber hat der Redaktion die Tagebuchaufzeichnungen seines 1969 verstorbenen Vaters Georg zur Verfügung gestellt.

Den Übergang zum Zweiten Weltkrieg schafft schließlich ein Artikel, ebenfalls von Dieter Dörner, über jüdische Soldaten im Ersten und auch im Zweiten Weltkrieg mit Bezug zu Amberg und Sulzbach. Der Band ist im regionalen Buchhandel und bei Dieter Dörner (Telefon 0 96 21/7 44 65) erhältlich.
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