Basis sind Gär- und Holzreste, Stroh, Klärschlamm
Abfälle im Tank

Holzhackschnitzel (rechts) oder -pellets (links), aber auch getrockneter Biertreber, Weizenkleie oder Rapspresskuchen dienen als Basis für den Pyro-Diesel aus Sulzbach-Rosenberg. Bild: Hartl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.05.2015
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Wenn der Pick-up von Fraunhofer Umsicht bei Biogasanlagen oder in einem Brauereihof einrollt, dann holt er Abfallprodukte und Reststoffe. Der Klein-Laster aus US-Produktion holt sich quasi sein späteres Futter selbst ab.

Egal, ob Gärreste aus Biogas- und Bioethanol-Verfahren, ob Holzreste oder Landschaftspflegematerial, ob Biertreber oder Schlempen aus Papierrecycling, ob Klärschlämme oder Tierexkremente oder auch Stroh und andere landwirtschaftliche Reststoffe - der gold-bronzene Dodge schluckt alles. Vorausgesetzt, die Zutaten werden vorher in der Aufbereitungsanlage des Forschungsinstituts in Sulzbach-Rosenberg behandelt.

Am Ende des mehrstufigen Prozesses - thermo-katalytisches Reforming (TCR-Verfahren) - stehen unter anderem hochwertige Energieträger, im speziellen Fall Pyro-Diesel. Nach 20 Jahren Forschungsarbeit kommt der Treibstoff nun auf den Markt.
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