Baubranche zahlt ihre Azubis am besten

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.05.2015
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Der Nachwuchs auf dem Bau steht an der Spitze. Das ergab laut einer Pressemitteilung ein Azubi-Lohntüten-Check des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), der die Vergütungen von knapp über 1600 Auszubildenden im Landkreis unter die Lupe genommen hat. 95 von ihnen erlernen Bauberufe und sind im Landkreis die Spitzenverdiener unter den Berufsschülern.

Das BIBB hat bundesweit die tariflichen Ausbildungsvergütungen in den gängigsten Berufen ausgewertet. Demnach bekommen vom Maurer bis zum Straßenbauer alle Bau-Azubis während ihrer dreijährigen Ausbildung im Schnitt 1030 Euro pro Monat. "Noch nie war eine Ausbildung auf dem Bau im Kreis Amberg-Sulzbach so attraktiv wie heute", sagt Stefan Königsberger, der Bezirksvorsitzende der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Was junge Leute in der Regel noch relativ wenig interessiert, ist für den Gewerkschafter aber zusätzlich von hohem Interesse. Bau-Azubis "haben auch besondere Vorteile bei der Altersvorsorge", weil es eine tarifliche Zusatzrente gibt. Die Tarifvergütungen auf dem Bau liegen derzeit noch für Auszubildende zwischen 690 Euro (erstes Lehrjahr) und 1339 Euro (drittes Lehrjahr). Zum 1. Juni steigen sie laut Gewerkschaftsangaben um 2,8 Prozent. 19 Ausbildungsberufe zählen inzwischen zum Bauhauptgewerbe, das wie viele andere Branchen auch Nachwuchssorgen hat.
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