Bauhof und Gärtnerei testen Elektro-Kleintransporter
Auf Probefahrt

Beeindruckt vom schmucken Elektroauto zeigten sich (von links) Klaus Herbst (Stadtgärtnerei), Erwin Thurner (Bauhof), Vincent Clark, Bürgermeister Michael Göth und Gerhard Kopf (ZEN). Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
16.06.2015
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Lautlos dahingleiten und die Umwelt schonen - Elektroautos haben schon einiges für sich. Auch die Stadt Sulzbach-Rosenberg interessiert sich dafür. Deswegen nahm sie gerne das Angebot vom Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) in Ensdorf und vom städtischen Klimaschutz-Manager Vincent Clarke an, ein solches Fahrzeug zu testen.

Zwei Elektroautos, ein Nissan und ein Renault, werden derzeit an Kommunen zu Testzwecken ausgeliehen, in Zusammenarbeit mit den Autohäusern Bücherl und Geuss. Hohenburg, Rieden, Ebermannsdorf, Birgland nahmen das Angebot schon wahr; jetzt folgte die Herzogstadt.

ZEN-Geschäftsführer Gerhard Kopf überbrachte den Nissan e-NV200, und der Bauhof nahm den Kleintransporter sogleich in Gebrauch. Aber auch die Stadtgärtnerei nutzte den kleinen Leisetreter. Insgesamt kamen so rund 300 Dienstkilometer zusammen in einer Woche.

Bürgermeister Michael Göth dankte Clarke und Kopf für ihr Engagement und die Test-Möglichkeit. Bisher habe sich die Stadt nur zur Anschaffung eines E-Bikes durchringen können. Bauhof-Chef Erwin Thurner konnte sich so ein Gefährt als Dienstwagen zur Straßenkontrolle vorstellen. Die Reichweite des Nissan liegt derzeit bei rund 150 Kilometer, Ladezeit sechs bis acht Stunden.

Alle bisherigen Chauffeure zeigten sich beeindruckt bis begeistert. Eine realistische Alternative zum Verbrennungsmotor, waren sie sich einig. Ob so ein Fahrzeug kommt, hängt aber auch vom Haushalt ab.
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