Bayernweit mit Vorbildfunktion

Groß war die Freude bei den Probeimkern über ihre erfolgreich beendete Ausbildung am Lehrbienenstand beim Vogelheim. Es gratulierten Vorsitzender Helmut Heuberger (alle stehend, links), Kreis-Vorsitzender Andreas Royer (Zweiter von links), Ehrenvorsitzender Michael Hüttner (Siebter von links), Bürgermeister Michael Göth (Neunter von links) sowie Bienenfachwart und Ausbildungskoordinator Alexander Titz (rechts).
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.10.2015
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"Im Auftrag einer blühenden Landschaft unterwegs", das würde für 29 neue Imker des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg als Wahlspruch passen. Sie werden zukünftig mit ihren Völkern ein gutes Stück zur Artenvielfalt beitragen. Beim Probeimker-Tag folgte die Freisprechung. Außerdem gab es weitere gute Nachrichten zu vermelden.

Schon traditionell werden im September beim Bienenzuchtverein die Probeimker im Vereinsheim Vogelheim nach ihrer zweijährigen Ausbildung in ihre eigene Imkerei entlassen.

Vorsitzender Helmut Heuberger bedankte sich bei allen, die zum Projekt "Imkern auf Probe" mit großem Engagement und vielen ehrenamtlichen Stunden beigetragen haben und betonte, dass nur in einer funktionierenden Gemeinschaft solche Projekte bewältigt werden. Bienenfachwart und Projektleiter "Imkern auf Probe", Alexander Titz vom Bienenzuchtverein, dankte besonders Ehrenvorsitzendem Michael Hüttner und fügte hinzu, "dass wir nur das fortführen, was vor über 70 Jahren im Verein begonnen wurde." Hüttner gilt als einer der ersten Imker, die damals schon Schul- und Ausbildungsprojekte im Verein betreut und die Zeichen der Zeit erkannt hatten.

Vorreiter in Ausbildung

Die Imkerei habe sich im Laufe der Jahre grundlegend geändert, viele Neuimker seien berufstätig und müssten so wirtschaftlich und rationell an ihren Bienen arbeiten. Deshalb lautete auch das Motto der Probeimker 2014 "Imkern mit Zukunft - gemeinsam macht es mehr Spaß". Der Bienenzuchtverein ist mit seinem Ausbildungskonzept inzwischen bayernweit Vorreiter, so dass auch der Landesverband der Bayerischen Imker mit seinem Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung, Alexander Titz, anhand einer Schulungs-CD mit dem Programm "Generation 21" ein einheitliches Ausbildungskonzept für alle bayerischen Imkervereine geschaffen hat.

Kreisvorsitzender Andreas Royer betonte, dass für die Neuimker jetzt eine solide Grundlage geschaffen wurde, und die 29 Absolventen mit ihren bereits über 70 Bienenvölkern einen wichtigen Auftrag mit der Bestäubung der Pflanzen in unserer Heimat haben. "Wir können jetzt wieder mehr Bienen in die Fläche bringen", so Royer. Besonders hervorzuheben sei aber seitens des Kreisverbandes die Ausbildungskooperation mit den Ortsvereinen. So können Neuimker aus den Vereinen Jura-Högen, Illschwang-Birgland und Königstein jetzt in ihre Heimatvereine zurückkehren. Auch mit dem Bienenzuchtverein Amberg bestehe eine Ausbildungskooperation, die für die neue Saison vom Vorsitzenden Florian Winkler begrüßt wurde.

Alle mit Erfolg

Aus der Hand von Bürgermeister Michael Göth erhielten die 29 Neuimker des Vereins ihre Teilnahmebestätigungen zum Projekt "Imkern auf Probe", das alle mit Erfolg abgeschlossen haben. Zum Abschluss gab Bienenfachwart Alexander Titz noch Tipps für die zukünftigen Aufgaben.
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