Bei Kliniken gut aufgestellt

Die SPD-Kreistagsfraktion hat die St.-Johannes-Klinik in Auerbach besucht und sich vor Ort über die geriatrische Rehabilitation informiert. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
05.11.2014
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Die geriatrische Reha soll es älteren Menschen ermöglichen, so schnell wie möglich nach einer Erkrankung oder einer Operation wieder selbstständig zu werden. Doch nicht immer sind die Rahmenbedingungen für kleine Kliniken optimal.

Nach dem Besuch des Kreiskrankenhauses Sulzbach-Rosenberg hat sich die SPD-Kreistagsfraktion noch in der St.-Johannes-Klinik in Auerbach, einem weiteren gleichwertigen Zweig im Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach, umgesehen. Während Jens Posluschny die Arbeits- und Betriebsabläufe aus verwaltungstechnischer Sicht erläuterte, deckte Dr. Edmund Goß, Chefarzt der Geriatrischen Rehabilitation, die medizinische Seite ab. Beide Häuser des Kommunalunternehmens berufen sich auf den Leitspruch "Ihre menschlichen Kliniken", was laut SPD-Fraktionschef Winfried Franz "vor Ort im Sinne der definierten Aufgabenstellung wirksam umgesetzt wird".

Möglichst wohnortnah

Weiterhin betonte er, dass sich die SPD-Fraktion regelmäßig über Struktur- und Rahmenbedingungen der Krankenhäuser informieren und dabei die Orientierung am öffentlich-rechtlichen Charakter des Kommunalunternehmens im Auge habe. Schließlich gelte es, die Grundversorgung und die gesundheitliche Nachsorge im Landkreis zu gewährleisten und den Bürgern ein möglichst wohnortnahes Krankenhaus-Netz anzubieten.

Dr. Edmund Goß erklärte den Unterschied zwischen geriatrischer Reha und der Inneren Medizin mit Akutgeriatrie. Im Reha-Bereich, deren Kapazität mit 45 Betten derzeit nahezu ausgelastet sei, ist das Ziel, Patienten höheren Alters nach schwerer Erkrankung oder größerer Operation so zu behandeln, damit eine größtmögliche Selbstständigkeit und Selbsthilfefähigkeit wieder hergestellt werde.

Insgesamt 130 Beschäftigte kümmern sich um das Wohl der Patienten in verschiedenen Schwerpunktbereichen der Klinik. Die Kreisräte der SPD machten deutlich, dass die von Bund und Land gesetzten Anforderungen und Rahmenbedingungen für Krankenhäuser kleineren Zuschnitts nicht optimal seien. Eine an die Vorgaben angepasste Strategie, engagiertes Personal sowie die Unterstützung durch den Förderverein helfen nach ihren Worten dabei, die Einrichtung so effizient wie möglich zu führen.

Als zentrales Anliegen

Nach einem Rundgang würdigte Fraktionsvorsitzender Winfried Franz das Engagement aller Arbeitskräfte in der St.-Johannes-Klinik und stellte fest, dass das Kommunalunternehmen Krankenhäuser mit dem Zusammenwirken von Sulzbach-Rosenberg und Auerbach derzeit gut aufgestellt sei. Die SPD kündigte an, an dem Thema dran zu bleiben, da gerade die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung als Auftrag der öffentlichen Hand ein zentrales Anliegen von Bürgern und Kreispolitik sei.
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