Berufliches Schulzentrum ehrt Preisträger - Zwei Bürgermeister gratulieren
Heimat später nicht vergessen

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.10.2014
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Mit diesen Ergebnissen und Noten, die die Preisträger erreicht hatten, könnten sie sich beruhigt um einen Arbeitsplatz bewerben - das betonte Oberstudiendirektor Reinhard Kretschmer bei der Ehrung der Schulbesten in der Aula des Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Sulzbach-Rosenberg.

Besonderes erwartet

Die Erwartungen an den künftigen Arbeitgeber könnten höher angesetzt werden, aber auch dieser erwarte Besonderes von den Preisträgern und werde ihnen sicher auch mehr Verantwortung übertragen. Die Bestenauswahl kam aus den Fachbereichen Elektronik, Kraftfahrzeugtechnik, Nahrung, Wirtschaft und Verwaltung sowie aus den Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinderkranken- und Sozialpflege.

Martin Preuß, Bürgermeister der Stadt Amberg, gratulierte zu den herausragenden Leistungen, die nur mit Willen und Durchhaltevermögen erreicht werden konnten. Nicht vergessen dürfe man aber auch das Lehrpersonal, das sich vielfach über das vorgeschriebene Maß hinaus für die Ausbildung seiner Schüler engagiert habe.

Fachkräfte gesucht

Preuß wie auch Bürgermeister Michael Göth appellierten an die Preisträger, bei der künftigen Berufswahl die Heimat nicht zu vergessen, denn im Raum Sulzbach-Rosenberg und Amberg würden gut ausgebildete Fachkräfte dringend benötigt. Der Sulzbach-Rosenberger Bürgermeister kündigte an, dass mit dem Abschluss der schulischen Ausbildung nun neue berufliche Herausforderungen auf die Preisträger zukommen würden, die es zu meistern gelte.

Duale Ausbildung zählt

Ralf Kohl, IHK-Bereichsleiter Berufsbildung, meinte, dass die Abschlussfeier mit den Schulbesten eine Art "Champions-League"-Finale im Ausbildungswesen darstelle. "Die duale Ausbildung mit den Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetriebe ist in unserem Wirtschaftswesen fest verankert, gilt außerdem als besonders leistungsfähig und flexibel, weil die Auszubildenden in einer realen Welt lernen und arbeiten."

Zwar seien die heutigen Preisträger bereits die Besten ihrer Zunft, aber selbst wenn der Rat auch abgedroschen klinge, so Ralf Kohl, wolle er zur Weiterbildung und lebenslangem Lernen aufrufen, um Fachwirt, Fachkaufmann zu werden oder gar ein Hochschulstudium zu absolvieren.

Bessere Chancen

Die aktuelle Entwicklung, der demografische Wandel, spiele den Absolventen in die Hände, denn der Fachkräfteengpass werde sich immer mehr verstärken und dann denen, die eine gute Ausbildung vorweisen können, bessere Chancen im Berufsleben eröffnen.

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier von Nixel Wynonna, Anja Ring und Florian Kohlscheen, dem Jess-Trio aus der Berufsfachschule für Musik.
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