Berufsschüler informieren sich in Versicherungsfragen
Keiner ist überall top

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
10.06.2015
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Zur Frage, welche Versicherungen ein junger Mensch auf dem Sprung ins Berufsleben braucht, vermittelt der Sozialkundeunterricht nur Anregungen. Etwas mehr in die Tiefe wollten die Leitung des Staatlichen Berufsschulzentrums und Sozialkunde-Lehrer Bernhard Hirsch gehen. Sie holten Thomas Kredler von der Gevas, einer Beratungsfirma für Vermögensaufbau und Sicherung, in die Klassen S10, S11 und K10.

Bei der Auswahl seiner Versicherungen neige der Verbraucher dazu, alles aus einer Hand zu kaufen. "Dadurch zahlt er entweder zu hohe Beiträge oder er erhält unzureichende Leistungen, weil er wichtige Passagen im Kleingedruckten nicht gelesen hat", beschrieb Kredler das Grundproblem. Jede Gesellschaft sei zwar unbestritten in einem Teilbereich top, könne aber nicht das komplette Spektrum mit Spitzenprodukten bedienen. Deshalb sei es unerlässlich, für sich ganz individuell das jeweils beste Angebot aus der breiten Auswahl an Versicherungs- und Anlageunternehmen herauszufiltern.

Anschaulich machten das Rechenbeispiele, die bei den Schülern für staunende Gesichter sorgten. Ihre vielen Nachfragen bewiesen den Informationsbedarf in Sachen Absicherung, Altersvorsorge und Geldanlage.
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