Besuch bei Marine und Seehund

Die Oichkatzl-Gruppe bei ihrem Besuch im Marinestützpunkt. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.08.2015
12
0

Besondere Programmpunkte bei den Georgs-Pfadfindern während des Bundeslagers im Norden bildeten die "Gruppentage". Den vier Beteiligten bleiben diese Erlebnisse in Erinnerung.

Diese drei Tage dienten dazu, den Gruppen des Stammes Freizeit zu gewähren, damit sie ein individuelles, auf ihr Alter und Gruppeninteresse zugeschnittenes Programm absolvieren konnten.

Gruppe "Oichkatzl" (Stufe "Pfadfinder", Jungengruppe, 14-17 Jahre): Ein beindruckendes Erlebnis mit spektakulären Einblicken hatte die Gruppe mit ihren fünf Jugendlichen und den drei Leitern Tobias Gräf, Pascal Platzer und Katrin Mertel. Schon der erste Tag bot viel mit der Besichtigung der Hansestadt Hamburg und ihrer Wahrzeichen. Übernachtung im Hostel in St. Pauli und abendlicher Streifgang durch die Partymeile krönten den Tag.

Unbestrittener Höhepunkt war jedoch die Besichtigung des größten deutschen Bundeswehrstandorts, des Marinestützpunkts Heppenser Groden in Wilhelmshaven. Durch Vermittlung von Oberstleutnant Gräf organisierte das Karrierezentrum der Bundeswehr ein ausführliches Besichtigungs- und Betreuungsprogramm der Einsatzflottille 2, ganz nach dem Geschmack der Jungengruppe. Dazu gehörten detailreiche Führungen an Bord der Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" und des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main" durch die diensthabenden Wachoffiziere.

Gruppe "Lilien" (Stufe "Pfadfinder", Mädchengruppe, 14-17 Jahre): Die acht Mädels mit ihrem Leiter Sandro Weiß verbrachten drei Tage in Hamburg und lernten fast die komplette Stadt kennen: Fahrten mit der U-Bahn und der legendären Hochbahn über den Hafen, Besuch des Volksfestes am Millerntor und Bummel durch die Mönckebergstraße, Hamburgs Shoppingadresse schlechthin, in die Speicherstadt, zu den Landungsbrücken in St. Pauli, dem alten Elbtunnel, der Binnenalster und schließlich ins Orgelkonzert in der St.-Michael-Kirche. Eine Lichterrundfahrt auf der Elbe führte durch den Überseehafen mit seinen Containerschiffen und den Werften.

Gruppe "Sulzbacher Füchse" (Stufe "Jungpfadfinder", 11-13 Jahre): Klassisch pfadfinderisch gestaltete sich das Unternehmen der Jupfi-Gruppe. Die vier Kinder und ihre fünf Leiter absolvierten in drei Tagen eine knapp vierzig Kilometer lange Wegstrecke zu Fuß. Ziel des Marsches war die Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog, bei der die begeisterten "Füchse" Infos bekamen über Haltung, Fütterung und Auswilderung der Heuler. Was auf den ersten Blick hart erscheint - eine Kindergruppe so weit mit Gepäck marschieren zu lassen - macht letztlich den Reiz einer solchen Unternehmung aus. Die im Kollektiv erlebte Grenzerfahrung schweißte die Gruppe zusammen und verlieh dem sozialen Miteinander ungekannte Dynamik.

Gruppe "Hamster" (Stufe "Wölflinge", 6-10 Jahre): Von der 15 Kinder starken Gruppe waren nur vier im Lager dabei, trotzdem erlebten auch die Kleinsten des Stammes ihr eigenes Abenteuer. Die Hamster besichtigten ebenfalls einen Tag lang Hamburg und versüßten sich den Ausflug mit einem Eisdielen-Besuch. Dann stand auch für die Jüngsten eine eigene Wanderung an. Am Samstag ging es mit den beiden Leitern zum ca. zwölf Kilometer entfernten Eidersperrwerk, nach Übernachtung am Strand unter freiem Sternenhimmel wieder zurück zum Zeltplatz.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.