Besuch beim Patenkind

Die Freundschaft zu den Besatzungen des Patenbootes pflegen viele, einige Bürger haben sogar noch Kontakt zu den ehemaligen Besatzungsmitgliedern der "Schütze".
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.04.2015
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Sulzbach-Rosenberg liegt gleich neben Auerbach und Pegnitz - zumindest in der Kieler Förde, wo das Patenboot der Herzogstadt seinen Heimathafen hat. Eine 18-köpfige Delegation macht sich morgen auf den Weg an die schleswig-holsteinische Küste, um das Patenkind zu besuchen.

Sehr zeitig brechen die Oberpfälzer am Freitagmorgen auf, schließlich müssen sie mit dem Bus durch ganz Deutschland, um in den hohen Norden zu kommen. In Kiel ist die Gruppe - neben Stadträten fahren Vertreter der Verwaltung sowie der Kirwagemeinschaft Rosenberg und der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg mit - direkt im Marinestützpunkt untergebracht.

Grillabend an Bord

Nach der Ankunft inspizieren die Gäste ausführlich ihr Patenkind (sofern es in Kiel ist), ehe es zum Grillen an Bord des Minenjagdboots Fulda geht. Am Samstag unternimmt die Gruppe einen Ausflug nach Flensburg, die nördlichste kreisfreie Stadt Deutschlands, und besichtigt dort die Marineschule Mürwik und die Phänomenta (eine Ausstellung zu Phänomenen aus Naturwissenschaft und Technik). Nach einer Stadtführung geht es zurück nach Kiel, am Sonntag tritt die Delegation nach einem Brunch die Heimreise an.

Bürgermeister Michael Göth freut sich, dass die Verbindungen von der Oberpfalz an die Waterkant bis heute lebendig sind. Insbesondere die Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg und die Kirwagemeinschaft Rosenberg pflegen die Kontakte zur Besatzung des Patenbootes. Nicht nur Delegationen aus Sulzbach-Rosenberg fahren in den hohen Norden, auch die Marine-Soldaten kommen regelmäßig in die Herzogstadt.

Beim Annabergfest

"Sie waren schon beim Altstadtfest, beim Annabergfest, beim Weihnachtsmarkt und bei der Rosenberger Kirwa da", zählt Göth auf und fügt an, dass die Kieler in ihren schmucken Ausgeh-Uniformen dann natürlich alle Blicke auf sich ziehen. Im Schnitt erfolgen die gegenseitigen Besuche ein- bis zweimal pro Jahr, erläutert Hauptamt-Mitarbeiterin Gabriele Wagemann. Von Freitag bis Sonntag sind jetzt wieder die Paten an der Reihe.
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