Bis zu 14 Meter lange Tomatenpflanzen und das ganz ohne Chemie

Bis zu 14 Meter lange Tomatenpflanzen und das ganz ohne Chemie Zwei Tage Tomaten und Ziegenkäse: Weil die Nachfrage so groß war, setzte der Verband für landwirtschaftliche Fortbildung (VLF) zur Herbstfahrt zwei Busse ein. Ziel war der Tomatenbetrieb Scherzer in Dinkelsbühl, wo in Gewächshäusern auf einer Fläche von 40 000 Quadratmetern Tomaten angebaut werden. Bei der Führung lernten die Teilnehmerinnen (Bild), wie Pflanzenschutz biologisch vollzogen werden kann. Gegen Schädlinge setzen die Scherzers se
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.10.2015
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Zwei Tage Tomaten und Ziegenkäse: Weil die Nachfrage so groß war, setzte der Verband für landwirtschaftliche Fortbildung (VLF) zur Herbstfahrt zwei Busse ein. Ziel war der Tomatenbetrieb Scherzer in Dinkelsbühl, wo in Gewächshäusern auf einer Fläche von 40 000 Quadratmetern Tomaten angebaut werden. Bei der Führung lernten die Teilnehmerinnen (Bild), wie Pflanzenschutz biologisch vollzogen werden kann. Gegen Schädlinge setzen die Scherzers seit längerem mit Erfolg tierische Nützlinge wie Raubmilben oder Schlupfwespen ein. Die Gewächshäuser sind ein geschlossenes System, Wasser und Nährstoffe werden aufbereitet und den Pflanzen wieder zugeführt - Chemie erübrigt sich. Wie erfolgreich das funktioniert, lässt sich an den Tomatenpflanzen selbst beobachten: Bis zu 14 Meter lang werden diese, das ist etwa zehnmal so lang wie jene im heimischen Garten. Nach der Führung durch Dinkelsbühl ging es nach Neumarkt zum Ziegenhof Deß. Mit Musik wurden die Teilnehmerinnen von den Leitern Maria und Günter Deß empfangen. Auf dem Erlebnisbauernhof gibt es Bio-Ziegenkäse und -fleisch, dazu kommt ein Cafe. Die gelernte Bankkauffrau Maria Deß erfüllte sich mit der Zucht von Ziegen einen Lebenstraum. 250 solcher Tiere leben inzwischen hier, dazu kommen zahlreiche Kaninchen, Hühner und ein Pfau. Mit ihrer Arbeit ist Deß über die Grenzen der Oberpfalz hinaus bekannt: So präsentierte sie im Bayerischen Fernsehen in der "Landfrauenküche", welche Schmankerln aus Ziegenprodukten hergestellt werden können. Mit Eindrücken über ganz unterschiedliche Betriebe kehrten die Teilnehmer unter Leitung von Elfriede Amann wieder zurück. Bild: hfz
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