Bischof Rudolf kommt zum Pastoralbesuch
Bis ins Kaolinwerk

Zwischendurch wird Bischof Rudolf Voderholzer immer wieder die Insignien seines Amtes tragen, wenn er am Mittwoch die Region besucht, doch sind etwa auch eine Begegnung mit den Arbeitern der Amberger Kaolinwerke und ein Besuch im Literaturarchiv geplant. Bild: Huber
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.10.2015
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Gleich vier Pfarreien im Dekanat Sulzbach/Hirschau besucht der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer am Mittwoch, 21. Oktober. Damit schließt er die Große Visitation ab, die Regionaldekan Ludwig Gradl das Jahr über durchgeführt hat.

Das zeitlich anspruchsvolle Programm startet um 9 Uhr mit einer Andacht samt Kindersegnung in der Freihunger Pfarrkirche. Um 10.30 Uhr besichtigt der Oberhirte die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick und sucht die Begegnung mit den dort arbeitenden Menschen. Die nach dem Brand im Jahr 2013 frisch renovierte Vilsecker Pfarrkirche schaut sich der Bischof ab 12 Uhr an.

Der zweite Teil des Tages geht in Sulzbach-Rosenberg über die Bühne: 14 Uhr Besuch der Synagoge, 14.30 Uhr Besuch des Literaturarchivs. Um 15.15 Uhr steht eine Pontifikalvesper in der Klosterkirche St. Hedwig an, ehe Voderholzer sich um 16 Uhr mit den Priestern des Dekanats und weiteren hauptamtlichen Mitarbeitern im Pfarrsaal von St. Marien zur Dekanatskonferenz trifft. Da geht es nach Auskunft der bischöflichen Pressestelle um eine vertieftes Kennenlernen sowie allgemeine Fragen der Seelsorge und Ideen, wie man die Menschen erreichen kann.

Das Pontifikalamt um 19 Uhr in St. Marien ist als Eucharistiefeier für das ganze Dekanat gedacht. Mitgestaltet wird es von den Kirchenchören aus Schlicht, Poppenricht, Wutschdorf, Ursulapoppenricht, Großschönbrunn, Rosenberg und Sulzbach unter der Gesamtleitung von Dekanatskirchenmusiker Steffen Kordmann. Begleitet werden die Chöre vom Blechbläserensemble St. Marien.

Abend der Begegnung

Abschluss des Besuches ist ab 20.30 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Christuskirche ein Begegnungsabend, bei dem der Bischof mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den Pfarreien des Dekanats und möglichst vielen Gläubigen ins Gespräch kommen möchte.
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