BLLV-Bezirksvorsitzende Ursula Schroll hofft auf Dolmetscher und Sozialpädagogen
Lehrer stoßen an ihre Grenzen

Ursula Schroll (vorne, Zweite von rechts), die Bezirksvorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, und Kreisvorsitzender Martin Sekura (hinten, links) ehrten die langjährigen Verbandsmitglieder. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.10.2015
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"Vielen aus Sulzbach-Rosenberg und dem Landkreis sind Sie bekannt. Sie haben ganze Schülergenerationen mitgeformt", begrüßte Martin Sekura, der Sulzbach-Rosenberger Kreisvorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), die Jubilare zu dem Festakt, bei dem sie für langjährige Mitgliedschaft im Verband geehrt wurden. Die Bezirksvorsitzende Ursula Schroll referierte über die aktuelle Situation des Lehrerstandes. Jeden Tag mit positiven Gefühlen in die Schule zu gehen, sei wichtig für den Umgang mit den Schülern, aber auch für die eigene Gesundheit. Wobei diese Einstellung dem Lehrer einiges abverlange. Die Personaldecke sei dünn, die Unterstützung durch mobile Dienste, Sozialpädagogen und Dolmetscher gering, so Schroll. Die Probleme mit den Kindern - allein bei Verhaltensauffälligkeiten - häuften sich, die Klassen füllten sich immer mehr mit Flüchtlingskindern. Lehrer stießen an ihre Grenzen, wenn es um Sprachbarrieren oder die Unterstützung bei psychischen Problemen wie Traumatisierung der Kinder gehe. Im normalen Klassenverband seien sowohl Lehrer als auch Kinder überfordert. Schroll hofft auf die Einrichtung von weiteren Übergangsklassen und den Einsatz von Dolmetschern und Sozialpädagogen.
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