Bockbierfest der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg
Laubbläser und Flaschenpfeifer

Das sind die Feuerwehr-Sieger (von links): Fingerhakel-Organisator Jimmy Gebhardt, Erster und Vorjahressieger Jürgen Urbanski, Zweiter Matthias Niebler sowie der Drittplatzierte Mario Geyer. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.03.2015
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Dank dem Musikanten von der Erlboch-Musi, der in die Tasten seiner Quetschn griff, konnte der "Schwarze Abt" alias Hans-Jürgen Müllner auf die Ausarbeitung eines Singspiels verzichten. Am Anfang seiner Fastenpredigt bei der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg der Preisschafkopf. Dort habe ein "behaartes Etwas" oder anders gesagt ein "Unrasierter", genannt "Schuhbaka", eine Probepackung Enthaarungscreme gewonnen. Zuvor hatte der stellvertretende FFW-Vorsitzende Heinz Niebler zahlreiche Gäste zum Bockbierfest begrüßt.

Chaos entkommen

Weiter berichtete der Abt von Vätern und Söhnen: Der eine verlor seinen Jüngsten im Getümmel des Sulzbacher Weihnachtsmarktes. Dem Chaos entkommen, erkannte er ein Wirtshaus: Beim Fuchsbeck gewann nach der Verabschiedung mit dem Gruß "Wiedereinkehrn" das Wort Absacker vor dem Lokal ganz neue Bedeutung.

Für den zweiten Vater und Sohn forderte der Abt vorm Gerätehaus den dringend benötigten Kreisverkehr. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens haben der Senior und sein Filius aus dem Stadtteil Am Erlheimhof ständig etwa drei Minuten Verspätung. Vor kurzem waren beide von der "Rush-Hour" so geschafft, dass sie beim Öffnen der Tür die Kräfte verließen.

Nach dem Lob an den Bräu für den hervorragend gelungenen Bock erzählte der Abt von Häusergiebeln: Am hinteren der neu errichteten Fahrzeughalle befinde sich das Gebläse der Abgasabsauganlage. Die Schläuche würden vom Gerätewart zweckentfremdet als Laubsauger verwendet. Das Laub werde nun direkt zurück auf dem Annaberg geblasen. Ein anderer Feuerwehrmann habe sich mit seiner Frau ein Haus gebaut und Freunde gebeten, ihm beim Verputzen des Giebels der Wetterseite behilflich zu sein. Wenn nun der "Böhmische" blase, hörten beide ein Pfeifen. Er kenne es vom Stöhnen der Werkssirene, sie vom Pfeifen des Teekessels, denn sie ist beruflich in der Küche tätig. Der tatsächliche Grund: Die Kumpel hatten in den Giebel eine Flasche "eingeputzt".

Thomas "Jimmy" Gebhardt leitete den Fingerhakel-Wettbewerb. Er berichtete, dass 2018 die Hakel-WM mit 150 Wettkämpfern nach Sulzbach-Rosenberg käme. Da war es ein Leichtes, acht starke Männer zu motivieren. Die Endausscheidung wurde unter den Sulzbacher Wehrmännern ausgemacht: Rang drei Platz belegte Mario Geier, den zweiten Matthias Niebler und den ersten Lokalmatador Jürgen Urbanski. Er nimmt am Stadtmeisterschafts-Finale teil.

Drei Sekunden vorne

Am Ende erklärte Hans Ertl, der sich mit seinem Team um die Bewirtung kümmerte, die Regularien beim Baumstammsägen. Es siegte das Duo "Landwirte Ü63" - Heinz Niebler und Hans Ertl sen.. Auf Platz zwei folgten, mit einem Rückstand von drei Sekunden, die "Jungen Wilden" Johannes und Maximilian Niebler.
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