Bürgermeister besuchen übende Pateneinheit in Spanien
Gewaltiger Aufwand sehr beeindruckend

Der Chef der Sanitätsstaffel, Oberfeldarzt Dr. Gundlach, erklärte den Bürgermeistern Stefan Braun, Peter Braun und Alexandra Sitter-Czarnec (von rechts) die Ausrüstung der Rettungsfahrzeuge. Bilder: hfz (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.11.2015
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Mit festem Händedruck und den Worten "Ich freue mich sehr, dass Sie da sind. Herzlich willkommen in Spanien", begrüßte Oberstleutnant Matthias Kampf, Kommandeur des Logistikbataillons 472 aus dem bayerischen Kümmersbruck, die Bürgermeister seiner Patengemeinden in Spanien. Seine Soldaten gehören zum deutschen Unterstützungselement bei der Nato-Übung Trident Juncture 2015, der größten seit mehr als zehn Jahren.

Nach dreistündiger Fahrt vom Flughafen der Millionenmetropole Barcelona erreichte Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec von der Gemeinde Ammerthal zusammen mit ihren Amtskollegen Stefan und Peter Braun aus Kastl und Schmidmühlen die Einöde des spanischen Übungsplatzes San Gregorio. Staub, Wind und honigfarbener Sand prägten den Kontrast zum bunten Herbst der bayerischen Heimat. Detailliert befragten die drei ihren Fahrer nach seiner Ausbildung. Aber auch nach seinen Erlebnissen während der Auslandseinsätze in Afghanistan und dem Kosovo.

Sichtlich beeindruckt und nachdenklich zugleich führte die Reise die Gäste aus der Oberpfalz über kniehoch und steppenähnlich bewachsenen Boden weiter zur Sanitätsstaffel Einsatz aus Munster. Auch diese ist Bestandteil des deutschen Unterstützungselementes, das vom Kommandeur der Kümmersbrucker Logistiker geführt wird.

"Wir stellen hier die sanitätsdienstliche Versorgung für bis zu 1500 Soldaten. Das teilweise gebirgige und schroffe Gelände des Übungsplatzes ist dabei wirklich eine Herausforderung. Machbar ist das nur mit entsprechenden Fahrzeugen", erklärte Oberfeldarzt Dr. Nils Gundlach. "Faszinierend, wie hoch spezialisiert und durchdacht die Rettungsfahrzeuge sind. Vom kleinen Kettenfahrzeug bis zum großen Radpanzer ist alles dabei. So etwas kennt man als Zivilist nicht. Das ist beachtlich", stellte Bürgermeister Peter Braun aus Schmidmühlen fest.
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