CSU-Abgeordneter: So lassen sich Defizite in der Kinderbetreuung abbauen
Schwartz wirbt für Bonus-Anträge

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.04.2015
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In einem Schreiben wandte sich der Landtagsabgeordnete Harald Schwartz (CSU) an die Bürgermeister der Region, um für den Qualitätsbonus Plus zu werben. Dabei handelt es sich um eine Leistung des Freistaats, die mit 53,69 Euro pro Kinderbetreuungsplatz direkt an die Kindertagesstätte gezahlt wird, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

"Mir ist es ein Anliegen, vonseiten des Freistaates die Kindertagesstätten mit ausreichenden Mitteln auszustatten", hat sich laut einer Pressemitteilung Schwartz den Bürgermeistern mitgeteilt. Von entscheidender Bedeutung sei allerdings, dass diese Mittel in München nur abgerufen werden könnten, wenn die Kommunen ihrerseits "denselben Betrag beisteuern".

Aus der Sicht des CSU-Abgeordneten ist es sinnvoll, den Qualitätsbonus Plus zu beantragen. Viele Kindertagesstätten könnten erfahrungsgemäß nicht kostendeckend geführt werden. Den Fehlbetrag müssten die Gemeinden tragen. "Mit dem Geld aus München wird also das anfallende Defizit vom Freistaat mit finanziert", unterstrich der Abgeordnete.

Die Vorgabe aus München ziele natürlich auch darauf ab, die Qualität der Kinderbetreuung anzuheben, merkte Schwartz an. Wenn ein entsprechendes Niveau jedoch bereits vorhanden sei, "ist eine Rückzahlungspflicht der Gelder ausgeschlossen", wirbt der Parlamentarier dafür, "dass die Gelder aus München nicht verschenkt werden sollten".
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