CSU auf großer Baustellen-Tour

Zu Fuß im Kreisverkehr bei Axtheid-Berg: Die Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion schauten sich an, wie einer der größten Unfallschwerpunkte im Landkreis entschärft wurde. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
24.06.2015
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Wo die Staatsstraße 2166 bei Axtheid-Berg die Kreisstraße AS 5 kreuzt, passierten so viele Unfälle, dass dieser Knotenpunkt jetzt umgebaut wurde. Vor Ort erfuhr die CSU-Kreistagsfraktion, wie sehr sich die Einheimischen diese Entschärfung gewünscht hatten.

Das Staatliche Bauamt habe die Kreuzung "aufgrund des auffälligen Unfallgeschehens in die ungünstigste Unfallkategorie eingestuft", sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Braun laut Pressemitteilung über die Baustellen-Besichtigungstour der CSU-Fraktion. Die Kreuzung wurde seit Mai 2014 in einen Kreisverkehr umgebaut. "Auf diese Sanierungsmaßnahme haben wir lange gewartet", stellte der Vilsecker CSU-Kreisrat Karl Trummer fest.

Bestmögliche Förderung

Erfreuliche Nachrichten zur Finanzierung hatte der Landtagsabgeordnete Harald Schwartz mitgebracht: Das Projekt werde vom Innenministerium in das Förderprogramm Kommunale Sonderbaulast aufgenommen. Schwartz erläuterte, was das bedeutet: "Von den veranschlagten zuwendungsfähigen Gesamtkosten in Höhe von 1 410 000 Euro wird der Freistaat knapp 1 130 000 Euro übernehmen, der Eigenanteil des Landkreises beläuft sich auf circa 280 000 Euro." Dieser 80-Prozent-Satz sei die bestmögliche Förderung.

In Hirschau, wo die Kreisstraße AS 18 Hirschau-Ehenfeld in der Ortsdurchfahrt erneuert wurde, trafen die Kreisräte auf eine 1 900 000 Euro teure Baumaßnahme. 1 400 000 Euro davon trägt der Landkreis. Hier wurde die Straße im Bereich des Friedhofs auf 380 Metern verkehrsgerecht ausgebaut - auf eine Gesamtbreite von 8 Meter (6 Meter Fahrbahn, 1,5 Meter Gehweg und 0,5 Meter Sicherheitsstreifen). Um eine durchgehend einheitliche Ausbaubreite zu erreichen, musste die Stützmauer unterhalb des Friedhofs auf rund 60 Metern versetzt sowie zwei Eingangsportale von Felsenkellern an den Straßenverlauf angepasst werden.

"Mit dieser Baumaßnahme erhöhen wir nicht nur die Verkehrssicherheit auf der Ortsdurchfahrt, sondern auch den Komfort für unsere Bürger", war der Hirschauer Bürgermeister Hermann Falk zufrieden. Außerdem wurde die Kreuzung von AS 13, Kohlberger Straße und Hauptstraße neu gestaltet und im Einmündungsbereich der Ehenfelder Straße ein Fahrbahnteiler gebaut.

Im Sonderpädagogischen Förderzentrum in Sulzbach-Rosenberg läuft die Sanierung noch. Es ist für 160 Schüler ausgerichtet, doch werden hier rund 200 unterrichtet. Diese Überbelegung und die Tatsache, dass das Gebäude über 35 Jahre nicht saniert wurde, eine 30 Jahre alte, defekte Elektro-Fußbodenheizung hatte sowie erhebliche Mängel beim Brandschutz, waren die Gründe für die Sanierung. Die CSU-Kreisräte gewannen ein erfreuliches Bild: Seit Juni 2014 läuft der erste Bauabschnitt, für die nächsten Wochen sind die Bodenbeläge geplant. In den Sommerferien soll der Neubau fertig werden. Der zweite Bauabschnitt soll im August mit der Sanierung des Anbaus beginnen und zum Schuljahr 2016/17 abgeschlossen sein.

Kosten bleiben im Rahmen

Kreisrat Hubert Jungbauer sprach den positiven finanziellen Aspekt an: "Die Maßnahme war Ende 2013 mit Gesamtkosten von 13 800 000 Euro veranschlagt. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir sagen, dass die Kostenentwicklung dieser Berechnung entspricht und dass keine Steigerungen zu erwarten sind."
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