CSU-Vorsitzender Fröhlich reagiert auf Leserbrief des Umweltschutzbeauftragten
Ende der Diskussion mit Zahn

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
17.10.2015
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Von "ideologisch geprägter, genereller Ablehnung" spricht der Sulzbach-Rosenberger CSU-Vorsitzende Dr. Patrick Fröhlich in einer Stellungnahme auf einen Leserbrief des städtischen Umweltschutzbeauftragten Peter Zahn, den die SRZ in der Freitagausgabe vom 16. Oktober veröffentlicht hat (Titel "Bewerben sich Betriebe bei der CSU?") .

Schade sei, dass man sich einmal mehr mit einem Leserbrief Zahns beschäftigen müsse. Genauso schade sei, dass Zahn offenbar nicht verstanden habe, dass alles, wofür die Stadt Geld ausgebe, finanziert werden müsse. "Hauptfinanzierungsquelle ist die Gewerbesteuer", fährt Fröhlich fort, und weiter: "Diese ist von örtlichen Betrieben zu entrichten. Je mehr örtliche Betriebe, desto mehr Gewerbesteuer. Je mehr Gewerbesteuer, desto mehr städtische Einnahmen. Je mehr städtische Einnahmen, desto mehr können wir uns als Stadt leisten." Dass dies ein von der Stadt bestellter Umweltschutzbeauftragter nicht verstehe, sei schon befremdlich.

Die CSU könnte an dieser Stelle argumentieren, dass sie sich bereits seit Jahrzehnten für Gewerbeflächen einsetze und sehr wohl von Worthalten gesprochen werden könne. Zudem, so Fröhlich, werde er, als Angestellter einer Steuerkanzlei, beruflich regelmäßig von Mandanten nach freien Gewerbeflächen in Sulzbach-Rosenberg gefragt.

Fröhlich führt ferner ins Feld: "Wir könnten argumentieren, dass der Umweltschutzbeauftragte sich seinem Kernbereich widmen soll und die Frage stellen, warum Herr Zahn die CSU-Forderung nach einer großflächigen PV-Anlage am Schlackenberg nicht unterstützte." Zudem sei von einem von der Stadt bestellten Umweltschutzbeauftragten politische Neutralität zu verlangen.

Zum Ende hin formuliert Fröhlich: "Allerdings ist uns dieses Klein-Klein zu unwichtig, als dass wir uns lange damit aufhalten wollen. Die Stadt und ihre Bürger dürfen von uns als CSU zurecht mehr erwarten als öffentliches Geplänkel. Damit endet unsere Bereitschaft der öffentlichen Diskussion mit Herrn Zahn. Seine ... Ablehnung gegen die CSU ist offenbar auch mit vorsichtiger Behandlung nicht zu heilen."
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