Damit das Busfahren sicher ist

Es ist geschafft, sie sind jetzt ausgebildete Schulbuslotsen. Für das Foto haben sich Rektor Peter Danninger (links) Buslotsenausbilder Thomas Panzer (links knieend), Konrektor Harald Röbl (Zweiter von rechts) und Uwe Aullinger von der Polizei (rechts) dazugesellt. Bild: pha
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.12.2014
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Der Bus gilt an sich als sehr sicheres Verkehrsmittel. Der Weg zum Bus hingegen oder das Warten an der Haltestelle sind gerade für Schulkinder deutlich gefährlicher. Buslotsen sollen an der Krötensee-Mittelschule dafür sorgen, dass es zu keinen Unfällen kommt.

Oft vertreiben sich die Kinder die Wartezeit mit Spielen. Kommt endlich der Bus, herrscht reges Gedränge und Geschiebe. So stellt die Verkehrswacht die Situation an vielen deutschen Bushaltestellen dar. Diese alltägliche Situation ist der Grund dafür, auch dieses Schuljahr wieder Buslotsen an der Krötensee-Mittelschule auszubilden. Dazu hatte der Beauftragte für die Buslotsen, Förderlehrer Thomas Panzer, sie bereits in ihr Aufgabengebiet eingewiesenen.

Oft wird gedrängelt

Verkehrserzieher Uwe Aulinger von der Polizei unterwies die Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe sehr gründlich und ausführlich über die Aufgaben eines Buslotsen. Gefahren beim Ein- und Aussteigen sowie Ordnung im Bus waren zunächst die Schwerpunkte. Gerade wenn Schüler an der Bushaltestelle drängeln, komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen, die auch den Busfahrer überfordern könnten. Angesprochen sei hier der sogenannte tote Winkel im Einstiegsbereich, den der Fahrer eben auch nicht mit Hilfe des Rückspiegels einsieht.

Ein weiterer Schwerpunkt war das richtige Verhalten im Bus. So sollten beispielsweise die Sitzplätze gleich aufgesucht werden und Schultaschen ordentlich verstaut werden, damit sic nicht für Behinderungen auf dem Gang sorgen. Sitzplätze müssten komplett belegt werden damit nicht einige frei bleiben, während andere Kinder stehen müssten. "In Bussen mit Sitzgurten herrscht natürlich Anschnallpflicht", darauf wies Uwe Aulinger eindringlich hin. Bei den Stehplätzen seien die dafür vorgesehenen Haltegriffe zu benutzen. In der anschließenden praktischen Ausbildung vertiefte und übten die angehenden Buslotsen das theoretisch erlernte Wissen nochmals. Die Schüler erfuhren zum Abschluss, welch enormen Kräfte bereits bei einer Vollbremsung aus 25 Kilometer pro Stunde auf die Businsassen einwirken.

Lob des Rektors

Rektor Peter Danninger lobte den Eifer der Schüler in diesem nicht einfachen Bereich und versicherte den Lotsen die Unterstützung des Busunternehmens, der Schule und der Polizei. Danninger bedankte sich beim Unternehmen Bruckner, das seit Jahren den Bus unentgeltlich für die Schulungen zur Verfügung stellt.
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