"Das achte Leben": Lesung mit Nino Haratischwili im Literaturhaus
Familie aus Sicht der Frauen

Autorin Nino Haratischwili kommt am Donnerstag ins Literaturhaus Oberpfalz. Bild: Danny Merz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.03.2015
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Die aus Georgien stammende Autorin Nino Haratischwili liest am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr, im Literaturhaus Oberpfalz aus ihrem Roman "Das achte Leben (für Brilka)". Die Journalistin Christine Hamel übernimmt die Moderation.

Nino Haratischwili ist 1983 in Tiflis geboren. In ihrem dritten Roman "Das achte Leben (für Brilka)" setzt sich die erfolgreiche Theaterautorin und -regisseurin intensiv mit der Geschichte Georgiens im 20. Jahrhundert auseinander und erzählt in Form eines Familienromans und aus der Perspektive der Großmütter, Töchter, Enkelinnen und Urenkelinnen. Das Familienepos über sechs Generationen beginnt im Jahr 1900 und endet in der Gegenwart.

Damit reicht der Roman historisch vom zaristischen Russland über den stalinistischen Terror, den Zweiten Weltkrieg bis zum Ende der Sowjetunion hinaus zur Abspaltung Georgiens.

Die Ich-Erzählerin Nisa gehört der vorletzten Generation einer Familie mit starken Frauenpersönlichkeiten an, sie erzählt für ihre Nichte Brilka diese Geschichte, die geprägt ist von Gewalt und Schweigen, von Schuld und Scheitern, aber auch von Rebellion und Lebenslust.

Nino Haratischwili legte 2010 ihr Romandebüt "Juja" vor, dem 2011 der Roman "Der sanfte Zwilling" folgte. Sie wurde mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet und erhielt für ihren aktuellen Roman ein Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Die Moderatorin Christine Hamel ist häufig für Reportagen in Russland und Osteuropa unterwegs und moderiert regelmäßig die "Sonntagsbeilage" auf BR2.

Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogramms "Grenzgänger" der Robert Bosch Stiftung unterstützt.Eintritt sieben Euro, ermäßigt fünf; Reservierung 09661/815 959-0 und info@literaturarchiv.de.
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