Das Alter als Reichtum

Vorsitzender Dekan Karlhermann Schötz (links), 2. Vorsitzender Andreas Weber (rechts) und Bundesbruder Michael Göth gratulierten dem Ehrenmitglied Gerd Geismann (Zweiter von links) nachträglich zum Geburtstag. Bild: cog
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
25.03.2015
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Zwar konnte der Mitgliederstand nicht gehalten werden, aber der Verein ist auf einem guten Weg bei der Werbung neuer Mitglieder: So blickte der Evangelische Männerbund Sulzbach bei seiner Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

"Der Altersdurchschnitt unseres Männerbunds ist recht hoch, und das ist gut so", stellte Dekan Karlhermann Schötz als Vorsitzender fest. Dadurch komme ein großer Reichtum an Lebenserfahrung zusammen.

Das könne man am Vorstand des Männerbunds sehen: Die meisten Mitglieder seien zwischen 70 und 80 Jahre alt. Sie zeigten hohen Einsatz, dächten mit, seien flexibel und für-einander da, hörten einander zu.

Im Alter, führte Schötz aus, seien Beziehungen und Gemeinschaft ganz wichtig. Da leiste der Verein sehr gute Arbeit: "Mit dem Männerbund kannst du alt werden", könnte eine Werbestrategie sein, denn mit ihm sei man nicht allein.

Familiennachmittage, Ausflüge und Urlaubsfahrten ermöglichten alten und jungen Menschen Austausch und Ansprache. Trotzdem müsse der Männerbund Vorsorge für die Zukunft treffen und neue Mitglieder suchen, die sich einbringen und bereit sind, sich zu engagieren.

Anstrengungen nötig

Zweiter Vorsitzender Andreas Weber hieß die Neumitglieder willkommen, betonte aber, dass weiterhin verstärkte Anstrengungen zur Mitgliedergewinnung nötig seien. Der Geburtstags-Besuchsdienst brauche Unterstützung, ebenfalls das Gemeindebrief-Team. Weber dankte der großen Schar freiwilliger Helfer. Dann ließ er die vielen gelungenen Veranstaltungen Revue passieren und stellte kurz das Programm vor.

Weber berichtete auch über das Freizeitheim in Oed. Dank des tatkräftigen Engagements der Heimverwalter, Anneliese Luber, Christoph und Christine Fischer, sei das Haus gut in Schuss. Es werde jetzt zusammen mit dem Heim auf dem Knappenberg im Internet angeboten. Dadurch würden mehr Interessenten darauf aufmerksam. Das komme der Auslastung zugute.

"Hier wird Verantwortung gelebt", hob Bürgermeister und Bundesbruder Michael Göth hervor. Während des ganzen Jahres sei der Männerbund Anlaufpunkt. Er dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. Dann überreichte er eine Spende.
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