Das "Grüne Abitur" stellt hohe Anforderungen
Traumergebnis nach harter Zeit

Der erfolgreiche Jagdkurs 2013/2014 mit seinen Ausbildern: Alle Teilnehmer bestanden die drei harten Prüfungen.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.10.2014
4
0

Tiere richtig einordnen nach Alter und Geschlecht, Bescheid wissen über ihre Nahrung, über Bäume und Sträucher, Recht, Jagdpraxis und natürlich schießen und treffen üben: Das "Grüne Abitur", der Jagdschein, stellt hohe Anforderungen. Der Sulzbacher Kurs hat sie gemeistert.

Elf Jungjäger des Jahrgangs 2013/14 haben den Kurs in der BJV-Kreisgruppe Sulzbach- Rosenberg erfolgreich abgeschlossen und freuten sich ausgiebig beim "Bartl" am Feuerhof. Die Feier rundete eine harte, aber intensive und interessante Lernphase ab.

Dass die Ausbildung trotz enormer Zeitverkürzung im Vergleich zu früheren Jahren nicht leichter wird, würdigte Kursleiter Harry Vogel. Er betrachtete den großen Zeitaufwand, den die angehenden Jäger seit Kursbeginn betrieben hätten, und hieß sie im Kreise der Waidmänner willkommen.

Gelerntes umsetzen

Jetzt gelte es, Gelerntes umzusetzen und täglich neue Erfahrungen dazu zu gewinnen. Dass es viel zu lernen gab, beweist ein Blick in die Themen: Wald- und Landbau, Natur- und Artenschutz hießen die Fachgebiete von Gerd Ponkratz, für Jagdliche Praxis und Hundewesen zeichnete Harry Vogel verantwortlich.

Ludwig von Stern informierte über Recht, Reinhold Hahn übernahm die theoretische Waffenausbildung und die Handhabe, unterstützt durch Erich Worbs und Michael Nagler. Praktisches Schießen lehrten Oswald Götz und Alfons Siegert, Dr. Günther Baumer referierte über Fleischhygiene und Wildkrankheiten und Harald Lammrich schließlich über die Wildtierkunde.

Im Mai lief die schriftliche Prüfung, es folgten die mündliche, ebenfalls am Amt für Landwirtschaft Amberg kurz danach, und in der Fatzen am BJV-Schießstand der Test in praktischer Waffenhandhabung und Schießen im Juni. Mit dem Dank verknüpfte Harry Vogel aber auch Gratulationen an die frisch gebackenen Jungjäger: Der Lehrgang sei mit vielen Opfern an Freizeit verbunden gewesen. Er hoffe, dass die Grundsätze der Waidgerechtigkeit stets von allen beherzigt würden, so der Kursleiter.

Aufgaben gemeistert

"Sie werden bald feststellen, dass es nicht nur schwer war, ein Jäger zu werden, sondern auch schwer ist, einer zu sein!", meinte Vogel zur aktuellen Lage hinsichtlich der vielen Anfeindungen gegen Jagd und Jäger. Zum Lehrgang selbst "glaube ich behaupten zu können, dass wir Lehrer alles gegeben haben, um Sie durch die Prüfung zu bringen!" Schließlich hätten alle Teilnehmer die Aufgaben gemeistert. "Sie können stolz darauf sein, die bayerische Jägerprüfung absolviert zu haben!", fügte Vogel im Hinblick auf bundesdeutschen Prüfungstourismus an.

Übrigens: Der neue Kompaktkurs beginnt am 2. November beim "Bartl", die erste Prüfung ist bereits im Mai 2015. Ein Info-Abend ist für den 15. Oktober um 19 Uhr beim "Bartl" geplant. Informationen und Meldung bei Kursleiter Harry Vogel, Tel. 09661/ 25 77.

Sie haben allesamt ihr Ziel erreicht, die Teilnehmer des diesjährigen Jungjägerkurses - eine ausgiebige Feier belohnte ihr Engagement.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.